Eine Trennung, die Spuren hinterliess
Für Fans von Heartstopper klingt es fast wie eine Wendung aus der Serie selbst: Sebastian Croft, bekannt als Ben Hope, soll fast drei Jahre mit seinem Co-Star Joe Locke zusammen gewesen sein. Öffentlich bestätigt haben die beiden eine solche Beziehung allerdings nie. Im Juli hat sich die Serie mit dem Film «Heartstopper Forever» von Nick und Charlie verabschiedet – Locke war im September mit dem Thriller «Black Church Bay» am Zurich Film Festival zu Gast.
Ins Rollen gebracht wurden die Spekulationen durch Berichte britischer Medien. Laut einer anonymen Quelle, auf die sich die Boulevardzeitung The Sun beruft, sollen die beiden Schauspieler ihre Beziehung geheim gehalten haben. Die Trennung soll demnach von Locke ausgegangen sein und telefonisch erfolgt sein. Ob die Darstellung zutrifft, ist nicht unabhängig bestätigt.
Croft hat jedoch selbst über eine schmerzhafte Trennung gesprochen. In einem Interview erzählte der Schauspieler, dass eine rund zweieinhalbjährige Beziehung während seines Theaterengagements in Chichester per Telefon beendet worden sei. Lange habe ihn vor allem die Art und Weise der Trennung beschäftigt. Am Ende sei jedoch der eigentliche Grund für das Beziehungsende das gewesen, was am meisten wehgetan habe.
Wenn Liebeskummer zu Musik wird
Aus dieser Erfahrung ist offenbar auch Kreativität entstanden. Croft, der unter dem Namen Bash Croft Musik veröffentlicht, verarbeitet seine Gefühle in eigenen Songs. Seine geplante EP «The Great Forever» soll Einblicke in diese emotionale Phase geben. Den Namen seines damaligen Partners hat er dabei nicht öffentlich genannt.
Neben seiner Musikkarriere steht Croft derzeit mit der britischen Realityshow The Celebrity Traitors im Rampenlicht. Der offen queere Schauspieler engagiert sich zudem mit der Initiative «Queer Was Always Here» für queere Leben, Kunst und Geschichte.
Ob Joe Locke tatsächlich die Person ist, die hinter Crofts Liebeskummer steckt, bleibt vorerst unbestätigt. Fest steht: Über Herzschmerz zu sprechen, kann ein Schritt sein, um ihn zu verarbeiten. Und manchmal wird aus einer schwierigen Erfahrung sogar der Anfang eines neuen künstlerischen Kapitels.
