Nick und Charlie kommen noch einmal zurück
Vier Jahre nach dem ersten «Hallo» in der Truham Grammar School kommt das letzte Kapitel. «Heartstopper Forever» erscheint am 17. Juli auf Netflix.
Kit Connor und Joe Locke kehren zurück als Nick und Charlie. Der Film knüpft direkt an Staffel 3 an: Nick steht kurz vor dem Uni-Start, Charlie gewinnt an Eigenständigkeit in der Schule. Dazwischen eine Fernbeziehung, die zum ersten Mal wirklich auf die Probe gestellt wird. Drehbuch und Executive Producer ist wieder Alice Oseman. Regie führt Wash Westmoreland.
Zurück kommen auch Yasmin Finney, Will Gao, Corinna Brown, Kizzy Edgell, Tobie Donovan und die anderen aus dem Ensemble. Olivia Colman wird als Nicks Mutter von Anna Maxwell Martin ersetzt. Neu dabei: Derek Jacobi. Oseman veröffentlicht zudem am 2. Juli den letzten Band der Graphic Novel, auf der alles basiert. Der Film folgt zehn Tage später.
Schmetterlinge im Bauch
«Heartstopper» hat Coming-out-Momente, behandelt sie aber anders als die meisten Serien: nicht als Wendepunkt, sondern als einen Schritt unter vielen. Das Gewicht liegt auf dem Alltag danach. Zwei Jungs, Schmetterlinge im Bauch, Tee, Lernen, die ganz gewöhnliche Magie davon. Dass das für so viele so viel bedeutet hat, sagt einiges.
Dass die Geschichte als Film endet statt mit einer weiteren Staffel, passt. Oseman beschreibt «Heartstopper Forever» als Erkundung von Zeit, Erinnerung und dem, was Liebe trägt, wenn das Leben sich aufzuteilen beginnt. Wer noch nicht weiss, wie queer Netflix eigentlich ist, findet bei Display den passenden Einstieg.
Am 17. Juli weiss man, wie die Geschichte von Nick und Charlie ausgeht.

Maurice Müller
Online Redakteur
DISPLAY Magazin
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