Gute Nachrichten für die queere Community im Kanton Zug. Wie zentralplus.ch berichtet, erhält der Kanton erstmals eine offizielle Anlaufstelle für Menschen, die von Queerfeindlichkeit, Homo- oder Transfeindlichkeit sowie anderen Formen von Diskriminierung betroffen sind.
Mit dem Aufbau und Betrieb wurde die Frauenzentrale Zug beauftragt. Das Angebot umfasst persönliche Beratungen für Betroffene und deren Angehörige, Bildungs- und Sensibilisierungsveranstaltungen sowie Vernetzungs- und Informationsarbeit.
Der Entscheid kommt nicht überraschend: Bereits vor vier Jahren hatte die Zuger Regierung anerkannt, dass queere Menschen im Kanton zu wenig Unterstützung erhalten und eine entsprechende Anlaufstelle fehlt. Nach längeren politischen Diskussionen wird dieses Vorhaben nun endlich umgesetzt.
Die Anlaufstelle soll Betroffenen künftig unkompliziert Unterstützung bieten, Diskriminierung sichtbarer machen und die queere Community im Kanton Zug nachhaltig stärken.
Quelle: zentralplus.ch
