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SWISS Cockpit

Gate F8 · SWISS · Juni 2024

SWISS Cockpit

Das Cockpit ist offen für alle

GateF8
ZeitJUN 24
RubrikFirst Class
KlasseCockpit
QueerVielfalt
StatusBoarding

Diversity ist bei SWISS auch im Cockpit angelangt. Ob gay oder queer, die Moderne ist über den Wolken angekommen. DISPLAY ist mitgeflogen — auf der Langstrecke nach Bangkok.

Markus, seit zehn Jahren Pilot bei SWISS, ist ein lebendiges Beispiel dafür. Bereits vor dem Abflug zeigt sich die Vielfalt des Teams: Das Briefing des Piloten-Teams, bestehend aus Kapitän Walter Staub, Co-Pilot Luca und Co-Pilot Markus Herrmann, verdeutlicht die unterschiedlichen Erfahrungen, die zu einer bereichernden Zusammenarbeit führen.

Markus hat Polymechaniker gelernt, er träumte jedoch dank seinem Vater, der auch Pilot war, schon als Bub davon, einmal ein Flugzeug zu pilotieren. Mit 25 fühlte er sich reif für den Einstieg in die Fliegerei. Dass er schwul ist, sei für ihn nie ein Hindernis gewesen, diesen Beruf zu ergreifen, sagt Markus.

Ein Arbeitstag über den Wolken

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Der Tag beginnt in Zürich mit Kofferpacken (was in Bangkok nicht fehlen darf: Badehose, Sportsachen fürs Gym und Flipflops), dem Studium von Route und Wetter auf dem Firmen-iPad, dem Piloten-Briefing im Operation Center und dem Outside Check des Flugzeugs. Da der Flug rund elf Stunden dauert, muss jedes Besatzungsmitglied die gesetzlichen Ruhezeiten einhalten – da Markus die Landung durchführen wird, legt er sich als Erster in den Crew Bunk.

Nach der Erholung folgt das Dinner, zubereitet von Martin Künzi aus der SWISS First: Safran-Gnocchi mit reichlich Pfeffer. Gut gestärkt übernimmt Markus seine Flugschicht, prüft den Treibstoff und berechnet die verbleibende Strecke. Bei der Landung in Bangkok ist volle Konzentration angesagt, gilt es doch, die Maschine mit 320 Menschen an Bord sicher zu landen. Danach folgt der «Captains Handshake» – eine symbolische Geste, um sich bei den Kolleg:innen für den erfolgreichen Flug zu bedanken. Am Abend trifft sich die Crew auf dem Rooftop zum Feierabenddrink.

Diversity ist ein wichtiges Ziel

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Markus hat nie ein Geheimnis aus seiner sexuellen Orientierung gemacht. Als Botschafter des Pilotenberufs liegt es ihm am Herzen, jungen Menschen zu zeigen, dass dieser Traumberuf für alle zugänglich ist. «Die Zukunft der Luftfahrt ist so bunt wie die Welt unter uns», sagt SWISS-CEO Dieter Vranckx. «Indem wir Vielfalt in unseren Cockpits fördern, fliegen wir nicht nur zu neuen Destinationen, sondern auch in eine inklusivere Zukunft.» Und Pilotin Chiara Paganini ergänzt: «Diversity und Inklusion in der Crew sind ein Zeichen von Fortschritt, aber auch zwingende Voraussetzungen für einen sicheren Flugbetrieb.»

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Eine Reportage von Raphael Hadad

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