Kurz nach Mitternacht hebt TG970 in Bangkok ab. Davor die Royal Silk Lounge, danach Kaviar, ein Short Rib von Chef Pam, ein Bett mit Decke – und Frühstück, während draussen die Sonne aufgeht.
Royal Silk heisst die Business Class von Thai Airways. Wir sind den Nachtflug TG970 ab Bangkok geflogen – in der Boeing 777, noch in der bisherigen Kabine.
Davor die Royal Silk Lounge in Suvarnabhumi – am Eingang eine Wand aus riesigen Blumen, drinnen Ledersessel und ein Buffet mit Thai-Küche. Wir nehmen grünes Curry mit Reis.
Sitz


Unser Platz – 16B am Fenster. Ablage in Holzoptik, die Bedienung in der Konsole. Auf dem Bildschirm läuft das Willkommensvideo, dann spricht der Kapitän.
Nach dem Essen wird aus dem Sitz ein Bett, mit Kissen und richtiger Decke. Beine lang, auf dem Bildschirm zieht die Route über den Balkan Richtung Wien.
Amenities



Beim Einsteigen liegt alles schon bereit – Kissen und Decke in Thai-Violett, dazu eine Necessaire mit blauem Muster.
Und ein Pyjama von Jim Thompson – «The Elephant Series», made in Thailand. Daneben eine kleine Box mit Süssem von Silpin.
Apéro



Die Crew schenkt am Platz Laurent-Perrier ein.
Zum Auftakt ein Amuse-Bouche – scharfe Crevetten-Mayonnaise mit Avocado und Foie-Gras-Mousse auf Himbeer-Blinis.
Abendessen

Das Dinner kommt kurz nach dem Start, und die Karte sagt gleich, wer kocht. Thai arbeitet mit Michelin-Restaurants aus Bangkok – allen voran Chef Pam vom Potong, dazu Mezzaluna und Chef's Table im lebua. Als Vorspeise Siberian Caviar in der eigenen Dose, daneben ein Tian aus Krabbe, Avocado und Peperoni mit Trüffeldressing.
Beim Hauptgang gibt es drei zur Wahl – Miso-Lamm von Mezzaluna, Pad Thai mit Krabbenfleisch von Thipsamai oder das Wagyu Short Rib mit «Chu Chee»-Sauce von Chef Pam. Wir nehmen das Short Rib, dazu Suppe, Jasminreis und eine Eierrolle mit Pilzen und Ingwer. Danach Käse mit Mango-Chutney und eine Pistazien-Schoggi-Tarte.
Frühstück

Vor der Landung kommt das Frühstück – Früchte, Birchermüesli, ein Omelette mit Krabbe und Maitake-Pilzen, Croissant.
Dazu Kaffee und ein Eiskaffee. Am Fenster geht die Sonne auf.
Eine Reportage von Raphael Hadad















