Nicki Minaj sorgt mit ihren Aussagen über trans Jugendliche für Empörung. Am 25. Oktober 2026 trat die Rapperin bei einer republikanischen Veranstaltung in Michigan gemeinsam mit Donald Trump auf. Dabei äusserte sie sich kritisch über geschlechtsangleichende Behandlungen für Minderjährige.
«We don’t want our children to be bombarded with sex changes, right?»
(«Wir wollen nicht, dass unsere Kinder ständig mit Geschlechtsumwandlungen bombardiert werden, oder?»), sagte Minaj vor dem Publikum. Mit dieser Formulierung stellte sie geschlechtsangleichende Behandlungen als etwas dar, dem Kinder ausgesetzt würden, und löste damit Kritik aus.
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Mehr InformationenKritik aus der queeren Community
In den sozialen Medien wurde Minaj für ihre Aussagen als transfeindlich kritisiert. Besonders brisant ist ihre langjährige Verbindung zu einer queeren Fangemeinde, die ihre Musik und ihre öffentliche Präsenz über Jahre hinweg gefeiert hat. Ihr Auftritt an der Seite Trumps wirft deshalb Fragen über ihre Haltung gegenüber der LGBTQ+-Community auf.
Minaj lobte den US-Präsidenten bei der Veranstaltung und signalisierte ihre Unterstützung für ihn. Ihre Aussagen über trans Jugendliche rücken damit nicht nur ihre politische Positionierung, sondern auch ihren Umgang mit einer gesellschaftlich marginalisierten Gruppe ins Zentrum der Debatte.
Für viele queere Fans dürfte sich nun die Frage stellen, ob sie eine Künstlerin weiterhin unterstützen wollen, deren öffentliche Aussagen als Angriff auf trans Menschen verstanden werden. Wie sich die Kontroverse langfristig auf Minajs Verhältnis zur LGBTQ+-Community auswirkt, bleibt abzuwarten.
