Stadt Zürich gegen Belästigung

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Die Stadt Zürich macht ihr Online‑Meldeinstrument «Zürich schaut hin» dauerhaft verfügbar. Eine Online‑Meldeplattform gegen Belästigung.

Die Plattform wurde 2021 lanciert, damit Menschen einfach und anonym Vorfälle von Belästigung im öffentlichen Raum melden können. Darunter auch sexistische, homophobe oder transphobe Angriffe.

Ursprünglich war das System nur befristet in Betrieb, doch aufgrund seines erheblichen Nutzens hat die Stadt entschieden, es als permanentes Angebot weiterzuführen. Pro Tag werden im Durchschnitt 1,5 Fälle von Betroffenen oder Zeugen via Plattform erfasst.

Mit dem Tool sollen sichtbare Missstände wie Belästigung und Aggressionen im öffentlichen Raum erkennbar gemacht und Anlaufstellen für Beratung und rechtliche Schritte nähergebracht werden. Die Plattform liefert zudem Hintergrundinformationen zu den Rechtsschutz‑Optionen und zeigt, wo Unterstützung erhältlich ist.

Die Daten aus den Meldungen, etwa zu Ort, Zeit und Art der Vorfälle sind seit 2024 öffentlich zugänglich, was die Transparenz und Sensibilisierung für das Problem stärken soll.

Die Stadtregierung betont, dass «Zürich schaut hin» die reguläre Möglichkeit zur Anzeige bei der Polizei nicht ersetzt, sondern sie ergänzt, indem Betroffene und Beobachter niederschwellig sichtbar machen, wo Diskriminierung und Übergriffe geschehen.

Mehr zu diesem Projekt findest du auf der Homepage von «Zürich schaut hin»:

 

Hier geht’s zur Meldeseite

 

 

David Nöthiger

Redaktion
DISPLAY Magazin

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Veröffentlicht:

03.02.2026

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