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Vielfalt im Berner Münster: Diese Projekte setzen 2026 ein Zeichen

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Gäste sitzen im farbig beleuchteten Berner Münster bei der Swiss Diversity Award Night 2026
Erstmals im Berner Münster: die achte Swiss Diversity Award Night (Bild: Laura Haenni)
Von queerer Inklusion bis zu mehr Sichtbarkeit für Frauen: Die Swiss Diversity Awards 2026 zeichnen Menschen und Projekte aus, die eine offenere Schweiz mitgestalten. Erstmals findet die Award Night im Berner Münster statt.

Am 17. Oktober wurde das Berner Münster zum Schauplatz der achten Swiss Diversity Award Night. Unter dem Motto «SPARKS UNITED» würdigte der Verein Swiss Diversity das Engagement für Gleichberechtigung, Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe. Im Zentrum standen Initiativen, die Vielfalt nicht nur feiern, sondern im Alltag konkret fördern.

Ein starkes Zeichen für queere Inklusion

In der Kategorie «LGBTQIA+ Inclusion» ging die Auszeichnung an Safe to Grow. Das Projekt setzt ein Zeichen für eine Gesellschaft, in der queere Menschen dazugehören und ihre Identität nicht zum Hindernis wird. Auch in den weiteren Kategorien wurden Organisationen ausgezeichnet, die sich für mehr Chancengleichheit und Sichtbarkeit einsetzen.

Der Verein Kariim erhielt den Award für «Nationality & Ethnicity», während Dialogue en Route in der Kategorie «Religion & Spirituality» ausgezeichnet wurde. Für seinen Einsatz im Bereich «Disability» wurde Dysgalaxie geehrt. Das Swiss Female Composers Festival gewann in der Kategorie «Gender Equality» und rückt damit die Sichtbarkeit von Komponistinnen in den Fokus. In der Kategorie «Age Diversity» überzeugte Focus50plus. Der Award für «Education & Social Background» ging an Look Good Feel Better.

Neue Bühne, emotionaler Abschied

Neben den Preisträger:innen prägte auch der Veranstaltungsort den Abend: Erstmals wechselte die Award Night vom Kursaal ins Berner Münster. Zuvor trafen sich die Gäste zum Austausch im Berner Rathaus. Die Kombination der beiden historischen Orte gab der Veranstaltung einen besonderen Rahmen.

Emotional wurde es auch beim Abschied von Michel Rudin, dem Gründer von Swiss Diversity. Seit der Gründung 2018 hat er die Plattform entscheidend mitgeprägt. Künftig bleibt er dem Verein als Beirat verbunden.

Vielfalt braucht mehr als Applaus

Die ausgezeichneten Projekte zeigen, wie unterschiedlich der Einsatz für eine inklusive Gesellschaft aussehen kann. Ob queere Zugehörigkeit, Geschlechtergerechtigkeit oder der Abbau von Barrieren: Veränderung beginnt dort, wo Menschen sichtbar werden und gleiche Chancen erhalten. Genau diesen Impuls will Swiss Diversity auch über die Award Night hinaus weitertragen.

Gäste sitzen im farbig beleuchteten Berner Münster bei der Swiss Diversity Award Night 2026Gewölbe und Pfeiler des Berner Münsters in blauem und grünem LichtEine Person hält den Award in die Höhe, daneben eine Person in rotem Mantel und roter MützeViele Personen auf der Bühne vor der Leinwand «Winner – Award Education & Social Background – Look Good Feel Better»Eine Rednerin im blauen Blazer spricht am weissen Pult ins MikrofonBühne mit blauer Leinwand «Allianz Lifetime Award – Stiftung Kinderdorf Pestalozzi»
Das Gewölbe des Berner Münsters in violettem, rotem und blauem LichtVier Personen auf der Bühne vor der Winner-Leinwand, eine spricht am weissen RednerpultPreisträger umarmen sich auf der Bühne neben dem weissen RednerpultUmarmung auf der Bühne vor einer gelben Winner-LeinwandDas Team von Look Good Feel Better auf der Bühne, eine Person spricht ins MikrofonBühne mit grüner Leinwand «Winner – Award Disability – Dysgalaxie»Zwei Männer auf der Bühne vor der Leinwand «Danke Michel!», einer überreicht einen UmschlagBühne mit Leinwand «Winner – Swiss Willpower Award – Roger Bolliger»

Bilder: Laura Haenni

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Veröffentlicht:

23.10.2026

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