Diese fünf Länder haben die besten Chancen beim ESC 2026 in Wien
Zwei Wochen vor dem Finale kennen die Wettbüros bereits ihre Favoriten. Hier sind die fünf Länder, auf die Europa gerade schaut.
Am 16. Mai wird in der Wiener Stadthalle der 70. Eurovision Song Contest ausgetragen. Wien ist zum dritten Mal Gastgeberin, nach 1967 und 2015 – damals nach Conchita Wursts Triumph in Kopenhagen. Diesmal verdankt die Stadt das Spektakel JJ, bürgerlich Johannes Pietsch, Countertenor und Absolvent der Wiener Staatsoper, der 2025 in Basel mit «Wasted Love» gewann. Die Halbfinale finden am 12. und 14. Mai statt, das Finale am 16. Mai.
35 Länder nehmen teil. Die Wettbüros sind sich bei den Favoriten ungewöhnlich einig.
1. Finnland – Linda Lampenius & Pete Parkkonen («Liekinheitin»)
Der klare Favorit. Eine Klassik-Geigerin und ein Popstar, 20 Jahre Altersunterschied, ein brennender Beichtstuhl auf der Bühne. «Liekinheitin» bedeutet «Flammenwerfer» und handelt von unerfüllter Liebe. In den Wettquoten liegt das Duo mit rund 30 Prozent Siegwahrscheinlichkeit haushoch vorne. Ehrlich gesagt ist fast zu viel von allem drin, was man beim ESC sehen will – aber genau das ist vielleicht der Punkt. Und die nackten Männerbrüste helfen sicher auch.
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Mehr Informationen2. Frankreich – Monroe («Regarde!»)
Die erst 17-jährige Sopranistin Monroe Rigby, geboren in Salt Lake City, vertritt die Grande Nation mit Pop-Oper und viel Pathos. «Regarde!» ist kraftvoll, charismatisch und erinnert an die Siegerbeiträge von Nemo 2024 und JJ 2025. Ob Europa das Konzept ein drittes Mal in Folge belohnt – oder langsam die Nase voll hat – entscheidet sich am 16. Mai.
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Mehr Informationen3. Dänemark – Søren Torpegaard Lund («Før vi går hjem»)
Musicaldarsteller, offen schwul und ESC-Mitfavorit. «Før vi går hjem» – «Bevor wir nach Hause gehen» – ist ein dramatischer Dancefloor-Song über eine Partynacht, die nicht enden soll. Nebelmaschine, Funken, ordentlich Power. Lund selbst beschreibt den Song als «sauer-süsse Süssigkeit». Die Wettbüros sehen ihn auf Platz drei.
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Mehr Informationen4. Australien – Delta Goodrem («Eclipse»)
Australien ist seit 2015 feste Grösse beim ESC und schickt diesmal Delta Goodrem ins Rennen, bekannt aus «The Voice Australia». «Eclipse» ist klassischer Radio-Pop mit Harfe, Streichern und Klavier. Sauber produziert. Mehr soll es auch gar nicht sein. Die Jurys mögen solche Beiträge erfahrungsgemäss mehr als das Televoting-Publikum.
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Mehr Informationen5. Griechenland – Akylas («Ferto»)
Der interessanteste Song unter den Favoriten. Akylas Mytilineos, 27, offen queer, rappt auf Griechisch, Englisch, Spanisch und Französisch gleichzeitig – über Überkonsum und den Drang, immer mehr besitzen zu wollen. Dazu 80er-Videospielsounds und arabisch anmutende Elemente. Beim Televoting liegt Griechenland in einigen Prognosen sogar noch höher als beim Juryvoting.
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Mehr InformationenUnd die Schweiz?
Veronica Fusaro tritt mit «Alice» an, einem Indie-Rock-Groover mit starkem Text. Die Wettbüros sehen sie auf Platz 25. Beim ESC muss das nichts heissen. Wir drücken auf jeden Fall die Daumen!
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Maurice Müller
Online Redakteur
DISPLAY Magazin
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