Joe Locke ist in Zürich angekommen – und sein erster Besuch in der Limmatstadt hat einen besonderen Anlass: Am Freitag feierte sein neuer Film «Black Church Bay» am Zurich Film Festival seine Weltpremiere. Der «Heartstopper»-Star spielt darin eine deutlich düsterere Rolle als jene, mit der ihn Millionen Fans weltweit kennen.
Auf dem Green Carpet zeigte sich Locke entspannt und sichtlich begeistert von seinem ersten Zürich-Besuch. «It’s my first time in Zurich, it’s so beautiful here», erzählte er dem ZFF.
Doch schnell wurde klar: Bei seinem Besuch geht es um weit mehr als einen Festivalauftritt. Im Mittelpunkt steht «Black Church Bay» – ein queerer Mystery-Thriller, der sich mit Geheimnissen, Selbsthass und den zerstörerischen Folgen eines Lebens im Verborgenen beschäftigt.
«A story about people who don’t love themselves»
Für Locke ist genau diese menschliche Ebene zentral. Über den Film sagte er im Gespräch mit dem ZFF:
«There are so many different stories and morals in the film. I think the film is really a story about people who don’t love themselves and the self destructive behaviours that they go on because of that.»
Damit beschreibt Locke auch, was «Black Church Bay» von einem klassischen Mystery-Thriller unterscheidet: Hinter dem Rätsel um das Verschwinden eines jungen Mannes stehen Figuren, die mit ihrer eigenen Identität, ihren Entscheidungen und den Konsequenzen ihrer Geheimnisse kämpfen.
Darum geht es in «Black Church Bay»
Im Zentrum der Geschichte steht der Lehrer Barry, gespielt von Tom Cullen. Er beginnt eine geheime Affäre mit seinem schwulen Schüler Jasper, den Joe Locke verkörpert. Kurz darauf verschwindet Jasper spurlos.
Für Barry beginnt damit ein Wettlauf gegen die Zeit. Sein sorgfältig verborgenes Privatleben droht aufzufliegen, während er gleichzeitig mit den Konsequenzen seiner Entscheidungen konfrontiert wird. Die Geschichte spielt in einem abgelegenen Küstenort in Wales und entwickelt sich zu einem spannungsgeladenen Mystery-Thriller über Sexualität, Geheimnisse und die Frage, wie weit ein Mensch gehen kann, um sein wahres Ich zu verbergen.
Regie führte Rhys Marc Jones, der mit «Black Church Bay» sein Spielfilmdebüt gibt. Neben Locke und Cullen gehören unter anderem Marli Siu und Rakie Ayola zum Cast. Der 107-minütige Film läuft im Wettbewerb des ZFF und ist als queerer Mystery-Thriller ausgewiesen.
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Mehr InformationenAm ZFF zu sehen
«Black Church Bay» ist aktuell im Rahmen des Zurich Film Festival zu sehen. Wer Joe Locke bisher vor allem als Charlie Spring kennt, bekommt hier die Gelegenheit, ihn von einer ganz anderen Seite zu erleben – in einem düsteren Film über Selbsthass, Geheimnisse und die zerstörerischen Folgen davon, wenn man sich selbst nicht lieben kann.
