Vom Olympia-Podium zu OnlyFans: Dieser Athlet finanziert damit seine Karriere

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Jorge Cárdenas (Images: Instagram/jorgecardenas.97;X/jorgecardenaxxx)
Für Jorge Cárdenas ist OnlyFans nicht einfach ein Nebenverdienst. Der mexikanische Olympia-Athlet nutzt die Plattform, um seine Sportkarriere mitzufinanzieren – und folgt damit einem Trend, der längst über die Erotikbranche hinausgeht.

Jorge Cárdenas hat seinen Körper über Jahre für den Spitzensport trainiert. Heute ist er auch eine Einnahmequelle. Der mexikanische Gewichtheber ist auf OnlyFans aktiv und nutzt die Plattform, um Geld für seine weitere Karriere zu verdienen.

Cárdenas vertrat Mexiko bei den Olympischen Spielen in Tokio und belegte in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm den elften Rang. Doch Olympia-Erfahrung bedeutet nicht automatisch finanzielle Sicherheit. Training, Reisen, Wettkämpfe und die Vorbereitung auf internationale Events kosten viel Geld. OnlyFans bietet ihm eine zusätzliche Möglichkeit, diese Kosten mitzufinanzieren.

Was bei einem Olympia-Athleten zunächst ungewöhnlich klingt, ist Teil einer grösseren Entwicklung. Immer mehr junge Menschen nutzen Plattformen wie OnlyFans, um ihre eigenen Projekte und Karrieren zu finanzieren. Dabei geht es längst nicht nur um erotische Inhalte: Musikerinnen und Musiker, Influencer, Models, Kreative, Unternehmerinnen und Sportler versuchen, über direkte Unterstützung ihrer Community unabhängiger von klassischen Sponsoren oder Arbeitgebern zu werden.

Das Prinzip ist simpel: Statt darauf zu warten, dass eine Plattenfirma, ein Sponsor oder ein Unternehmen die Karriere finanziert, wird die eigene Reichweite direkt zu Geld. Der eigene Körper, die Persönlichkeit, exklusive Inhalte oder Einblicke hinter die Kulissen werden dabei zur persönlichen Marke.

Für Cárdenas passt dieses Modell besonders gut zu seiner sportlichen Identität. Sein durchtrainierter Körper ist das Resultat jahrelanger Arbeit – und gleichzeitig genau das, wofür sich online ein Publikum interessiert.

OnlyFans ersetzt für ihn den Sport also nicht. Die Plattform soll vielmehr dabei helfen, ihn weiter betreiben zu können. Und genau darin liegt die vielleicht interessanteste Seite seiner Geschichte: Was einst vor allem mit Erotik verbunden wurde, entwickelt sich für manche junge Menschen zu einem Werkzeug, mit dem sie versuchen, ihre eigenen beruflichen Träume zu finanzieren.

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Veröffentlicht:

24.09.2026

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