Das Zurich Pride Festival 2026 findet nicht statt. Der Verein hat im Februar entschieden, das zweitägige Festival aus finanziellen Gründen abzusagen und sich neu auszurichten. Die Demonstration am 20. Juni findet statt, unter dem Motto «Protect Trans Youth – Zugang schafft Zukunft». Und danach?
Michael Epiney, einer der Organisatoren, bringt es auf den Punkt: «Zwischen Demo und Club hat immer etwas gefehlt. RIDE ist genau dieser fehlende Teil, den wir jetzt bewusst aufbauen.» Am Pride-Samstag verwandelt sich das Kaufleuten Zürich in eine Day-to-Night Experience – von der After-Parade-Experience am Nachmittag bis zur Clubnacht mit internationalen Acts.
Von 17 Uhr bis in die Nacht
Ab 17 Uhr startet die After-Parade-Experience in der Kaufleuten Outdoor Experience: Disco-Glam, Pride Energy und der perfekte Übergang vom Tag in den Abend. Ab 22 Uhr geht es im Klubsaal weiter mit der Clubnacht.
Reto Hanselmann, bekannt für Formate wie «Season of the Witch» und «Made in the 90s», beschreibt die Haltung hinter RIDE so: «Ich mag es, wenn sich etwas gut anfühlt. RIDE soll genau das sein: eine Experience, die offen ist, sicher und trotzdem diesen gewissen Glamour hat.»
Jodie Harsh als Headliner
Das Lineup ist klar positioniert. Jodie Harsh, DJ-Ikone der britischen Drag- und House-Szene, übernimmt den Headliner-Slot. Dazu kommen JEA aus den Niederlanden mit Dancehall und Pop House sowie Hendrik Milan aus Deutschland mit Melodic House. Gossipa, seit Jahrzehnten fester Teil der Zürcher Pride-Szene, fasst die musikalische Linie so zusammen: «Britpop Culture trifft auf elektronische Sounds und RnB. Genau diese Mischung macht die Experience lebendig.»
Tickets sind in drei Kategorien erhältlich: After Parade für CHF 25 (Einlass 17–21:30 Uhr), After Dark für CHF 30 (Einlass ab 22 Uhr) sowie ein Solidarity Ticket für CHF 40. Ziel von RIDE ist es, die Zurich Pride nachhaltig zu unterstützen und zu einem abwechslungsreichen Community- und Party-Angebot beizutragen. Tickets gibt es über kaufleuten.ch.
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