Ein Kaleidoskop funktioniert nach einem schönen Prinzip: lauter Splitter, jeder für sich unscheinbar, ergeben gemeinsam ein Bild, das niemand allein hätte erzeugen können. Genau dieses Bild hat die Organisation zum Leitmotiv der WorldPride gewählt: einen Fächer aus Mustern und Farben. Das Motto in einem Wort: UNITY, Einheit.
Vom 25. Juli bis 8. August rückt die niederländische Hauptstadt damit ins Zentrum der internationalen queeren Community.
25 Jahre Ehe für alle
Vor 25 Jahren schrieb Amsterdam Geschichte: Am 1. April 2001 wurden hier die ersten rechtlich anerkannten gleichgeschlechtlichen Ehen der Welt geschlossen. Dieser Meilenstein gilt bis heute als Symbol für den Kampf um Gleichberechtigung und gesellschaftliche Anerkennung. Ein Vierteljahrhundert später erinnert die Stadt während des WorldPride an diesen historischen Moment und unterstreicht zugleich ihre Bedeutung als eine der wichtigsten queeren Metropolen Europas.
Mehr als nur ein Fest
Wer bei Pride nur an Glitzer und Glamour auf den Grachten denkt, unterschätzt das Programm. Über die zwei Wochen verteilen sich mehr als 500 Veranstaltungen quer durch die Stadt – Ausstellungen, Konzerte, Strassenfeste, Diskussionen. Ein Höhepunkt ist der World Pride March am 8. August.
Die Highlights
WorldPride Canal Parade
1. August → Amsterdamer Innenstadt
Amsterdam zelebriert die weltweit einzigartige bunte Pride-Parade auf dem Wasser. Da werden die historischen Grachten zu einer zauberhaften Bühne.
▶Infos: pride.amsterdam
WorldPride Canal Parade
1. August → Amsterdamer Innenstadt
Amsterdam zelebriert die weltweit einzigartige bunte Pride-Parade auf dem Wasser. Da werden die historischen Grachten zu einer zauberhaften Bühne.
WorldPride-Eröffnungskonzert
4. August → Museumplein
Ein weiterer Höhepunkt ist das Unity Concert auf dem Museumsplein. Mit dabei sind Beth Ditto, Billy Porter und viele andere queere Kunstschaffende. Moderiert wird das Programm von Conchita Wurst und Envy Peru.
Menschenrechtskonferenz
5.–7. August → Beurs van Berlage
Eine internationale Konferenz, die Aktivistinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen sowie Kunstschaffende und Community-Vertreterinnen zusammenbringt, um die drängendsten LGBT*-Menschenrechtsfragen zu behandeln.
Übernachten mit Stolz
Seit fünf Jahren ist Booking.com Hauptsponsor der Pride Amsterdam. Das Sponsoring ist ein zentraler Teil des Travel-Proud-Programms und des «Pride 365»-Versprechens an LGBT*-Reisende. Als Unternehmen mit Hauptsitz in Amsterdam ist diese Partnerschaft eine Herzensangelegenheit.
Ein Hotelzimmer ist das eine – sich darin willkommen zu fühlen das andere. Genau hier setzt das «Travel Proud»-Programm von Booking.com an, das Häuser auszeichnet, die ihr Personal im Umgang mit LGBT*-Gästen schulen. Als weltweit erstes Travel-Proud-zertifiziertes Hotel gilt das Luxushaus Sofitel Legend The Grand im Herzen der Altstadt – ein Gebäude aus dem 15. Jahrhundert, das schon Kloster, Admiralitätssitz und Rathaus war.
Wer es kreativer mag, ist im Volkshotel richtig, ein ehemaliges Zeitungsgebäude mit Co-Working, Klub und Panorama-Bar, zur WorldPride mit eigenem Event-Programm.
Das Ink Hotel ist für seine «Pink Pre-Pride Party» bekannt – ebenfalls in einem früheren Redaktionshaus, zentral nahe dem Dam.
Anreise mit KLM
Als offizielle Airline der WorldPride bringt KLM die Community direkt in die Niederlande – ab der Schweiz mit 112 Flügen wöchentlich nonstop von Zürich, Genf und Basel nach Amsterdam-Schiphol in gut anderthalb Stunden.
KLM Over the Rainbow
Ist das Mitarbeitenden-Netzwerk innerhalb von KLM und der Air France–KLM Group, das die LGBT*-Community vertritt, unterstützt und verbindet. Das Ziel: Alle LGBT*-Mitarbeitenden sollen am Arbeitsplatz sie selbst sein können – anerkannt, wertgeschätzt, unterstützt und sicher.
KLM fliegt erstmals mit synthetischem Kerosin nach Deutschland
KLM engagiert sich nicht nur für Diversität, sondern auch für Nachhaltigkeit. Am 8. Juni führte die Airline mit KLM Cityhopper den ersten Passagierflug nach Deutschland durch, dem fünf Prozent synthetisches Kerosin (e-SAF) beigemischt waren – und zeigte damit, dass solche Flüge technisch machbar sind.
