Das Schweizer Lifestyle-Magazin für Gays und Friends

Wenn Mantras den Konzertsaal übernehmen

Musik

(Bild: Deva Premal & Miten Press)
Deva Premal & Miten feiern 35 Jahre gemeinsames Musizieren – und machen am 22. September in Zürich aus einem Konzert ein kollektives Erlebnis zwischen Klang, Meditation und Community.

Wer bei einem Konzert an Bühne, Publikum und klare Grenzen dazwischen denkt, könnte am 22. September überrascht sein. Deva Premal & Miten laden in The Hall in Zürich zu einem Abend ein, bei dem nicht nur zugehört, sondern gemeinsam gesungen und gechantet wird. Seit mehr als drei Jahrzehnten verbinden die beiden Musiker:innen traditionelle Mantras mit zeitgenössischen Klangwelten und einer Atmosphäre, die weniger an ein klassisches Konzert als an eine gemeinsame musikalische Meditation erinnert.

2026 steht dabei ein besonderes Jubiläum im Mittelpunkt: 35 Jahre Mantra, Musik und Meditation. Mit «Singing Our Prayers» bringen Deva & Miten ihre Europa-Tour nach Zürich und werden dabei von Joby Baker, Lady Phyl und Miles Bould begleitet. Im Zentrum stehen die Stimme von Deva Premal, Miten und die Kraft des gemeinsamen Chantens – ein musikalisches Format, bei dem das Publikum selbst Teil des Sounds wird.

Vielleicht liegt gerade darin der Reiz dieses Abends: Für ein paar Stunden geht es nicht um Perfektion oder darum, wer auf der Bühne steht und wer davor sitzt. Viele Stimmen werden zu einem gemeinsamen Klang. In einer Zeit, in der Verbundenheit oft digital stattfindet, setzt das Konzert auf etwas sehr Analoges: zusammen atmen, singen, zuhören und den Moment teilen.

Deva Premal & Miten, «Singing Our Prayers», Dienstag, 22. September 2026, 19.30 Uhr, The Hall Zürich. Türöffnung 18 Uhr.

Infos & Tickets

DISPLAY Online

Redaktion
DISPLAY Magazin

Artikel jetzt teilen

Veröffentlicht:

18.09.2026

Weitere Artikel zum Thema

Gemälde von David Hockney mit Pool und Figur

Buch

Er sprach schon über sein Schwulsein, als Homosexualität noch illegal war. Und er malte auch schwule Figuren wie Christopher Isherwood und homoerotische Szenen wie seine berühmten Schwimmer im Pool in LA. David Hockney

17.08.2026

Kultur

28.01.2026
Mehr gibt es leider gerade nicht. Wir schreiben fleissig weiter.