«Standing Strong»: 20 Organisationen mit dem Swiss LGBTI-Label ausgezeichnet

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Gruppenbild der Vertreterinnen und Vertreter der 20 ausgezeichneten Organisationen auf der Bühne bei der Schweizerischen Post in Bern
Die ausgezeichneten Organisationen an der Verleihung des Swiss LGBTI-Labels in Bern. (Bild: Raoul by Select Agency)
In Bern haben 20 Unternehmen und Organisationen das Swiss LGBTI-Label erhalten. Während Diversity-Programme international unter Druck geraten, bekennen sich Schweizer Arbeitgebende öffentlich zu LGBTIQ-Inklusion.

Sportmoderator Olivier Borer führte am Mittwochabend, 22. Juli 2026, durch einen Abend, an dem Haltung gefeiert wurde: Rund hundert Gäste aus Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft kamen bei der Schweizerischen Post in Bern zusammen. Unter dem Motto «Standing Strong. Moving Forward Together» zeichnete der Verein Swiss LGBTI-Label 20 Organisationen für ihr Engagement zugunsten der LGBTIQ-Inklusion aus – die einzige Schweizer Zertifizierung, die das anhand eines strukturierten, extern geprüften Verfahrens tut.

Neu zertifiziert wurden fünf Organisationen aus vier Unternehmensgruppen: SIX Group, Beiersdorf, Landquart Fashion Outlet sowie sanofi-aventis (schweiz) und Sanofi International. Rezertifiziert wurden 15 bestehende Label-Trägerinnen: art floral, Accenture, Allianz Suisse, JTI, Swiss International Air Lines, PwC, Boston Consulting Group, Schindler Aufzüge, Sunrise, Stadt Zürich, HDI Global SE (Schweiz), EY, Horváth & Partner, OE Group und die Schweizerische Post.

Und ganz ehrlich: Dass mit dem Landquart Fashion Outlet erstmals auch die Modewelt mit an Bord ist, macht uns besonders Freude. Fashion und queere Sichtbarkeit – das passt einfach. Überhaupt zeigt die Liste, wie breit das Bekenntnis inzwischen getragen wird: vom kleinen Betrieb bis zum Grosskonzern, von der Privatwirtschaft bis zur öffentlichen Hand. «Keine Frage der Grösse, sondern der Haltung», so der Verein – und man glaubt es ihm an diesem Abend sofort.

«Gerade wenn Vielfalt anderswo infrage gestellt wird, entscheiden sich diese Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bewusst dafür, Haltung zu zeigen», sagte Präsidentin Theres Bachofen. Geschäftsleiter Alejandro Betancor brachte es auf den Punkt: «Das Label ist kein Etikett, sondern ein Versprechen. Wer es trägt, verpflichtet sich, Inklusion messbar und überprüfbar zu leben – Jahr für Jahr.»

Beim Landquart Fashion Outlet blieb es dieses Jahr übrigens nicht bei der Zertifizierung: Der Standort sorgte auch mit einer herzerfrischenden Pride-Kampagne für Gesprächsstoff, die gemeinsam mit diesem Magazin DISPLAY umgesetzt wurde.

Für die rezertifizierte Swiss International Air Lines sagte Michael von Allmen: «Ein inklusives Arbeitsumfeld gehört bei Swiss zur DNA – am Boden wie in der Luft. Das Label bestätigt uns nicht nur, es fordert uns auch heraus, Jahr für Jahr besser zu werden. Wir sind stolz, Teil dieser wachsenden Gemeinschaft zu sein.»

«Ein inklusives Arbeitsumfeld gehört bei Swiss zur DNA – am Boden wie in der Luft», sagt Michael von Allmen (rechts). (Bild: Raoul by Select Agency)
Tim Binda, Vorstandsmitglied von Bern Pride, auf der Bühne der Label-Verleihung. (Bild: Raoul by Select Agency)

Das Swiss LGBTI-Label zeichnet Arbeitgebende aus, die sich nachweislich und langfristig für die Inklusion von LGBTIQ-Menschen einsetzen. Verein Swiss LGBTI-Label, CH-8000 Zürich, info@lgbti-label.ch.

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Veröffentlicht:

23.07.2026

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