Es gab mehr als 1000 Anti-LGBTQ Straftaten in den 47 US Staaten im Jahr 2025.
Mit wachsender Sichtbarkeit steigt auch die Gefahr: Anti-LGBTQ-Vorfälle nehmen in den gesamten Vereinigten Staaten weiter zu. Laut dem ALERT Desk, dem Anti-LGBTQ-Extremismus-Tracker von GLAAD, wurden im Jahr 2025 insgesamt 1042 Anti-LGBTQ-Vorfälle in 47 Bundesstaaten und in Washington, D.C. registriert das entspricht einem Anstieg von fünf Prozent im Vergleich zu 984 Vorfällen im Jahr 2024.
Die erfassten Vorfälle umfassen eine Vielzahl schwerwiegender Taten: darunter 128 Akte von Vandalismus, 76 Körperverletzungen, 22 Drohungen mit Massengewalt sowie 15 Versuche von Brandstiftungen. Diese Zahlen zeichnen ein Bild davon, wie weitreichend und gewaltsam sich Anfeindungen gegen LGBTQ-Personen im öffentlichen Raum manifestieren.
Mehr als die Hälfte aller Vorfälle im Jahr 2025, 532 Fälle, richtete sich gezielt gegen transgeschlechtliche und gendernonkonforme Menschen, was einem Anstieg von zehn Prozent im Vergleich zu 485 Vorfällen im Jahr 2024 entspricht. Besonders bei Pride-Veranstaltungen kam es zu einer dramatischen Zunahme von Zwischenfällen, was das Jahr zu einem der gefährlichsten Jahre für LGBTQ-Menschen in den USA gemacht hat.
GLAAD hat einen Bericht zu dem Thema veröffentlicht.
Die GLAAD-Studie findest du hier
