Wenn Kunst den Körper neu definiert

Kunst

Walter Pfeiffer, Junger Mann über Stuhl gelehnt, 1987, Silbergelatine auf Barytpapier, 40 x 50 cm.
Von Cézanne bis Erwin Olaf: Die Ausstellung «Nude» in der Zürcher Galerie WOS zeigt, wie sich Körperbilder und Schönheitsideale im Laufe der Zeit verändert haben.

Die Darstellung des menschlichen Körpers ist seit Urzeiten ein zentrales Thema in der Kunst. Je nach Zeitgeist wurde der Mensch völlig unterschiedlich dargestellt. Von drallen Putti in barocken Fresken über sehnig-athletische Helden in klassizistischen Skulpturen bis zur lustbetonten Fotografie eines jungen Mannes in Erwin Olafs ikonischem Bild «Joy».

Den unterschiedlichen Menschenbildern im Laufe von 120 Jahren widmet sich eine Ausstellung in der Zürcher Galerie WOS. Sie soll auch als Denkanstoss dienen, um eigene Vorstellungen von Körper, Schönheit und Körperidealen zu hinterfragen. Gezeigt werden unter anderem Werke von Cézanne, Haring, Hockney, Kirchner, Lichtenstein, Picasso, Walter Pfeiffer und Bruce Weber.

▶ Infos: galerie-wos.com

Bis 14. November: «Nude». Ausstellung in der Galerie WOS, Kirchgasse 28, Zürich. Öffnungszeiten: Mi–Fr, 10 bis 18.30 Uhr, Sa, 10 bis 16.30 Uhr.

Peter Wirth, «Malcolm?», 1983, Öl auf Papier, 100 × 70 cm.

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Veröffentlicht:

20.10.2026

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