Zum Start von «Heated Rivalry» am 6. Februar: «Ich bin Profisportler, schwul und lebe noch versteckt» – über Homosexualität im Profisport.
Die neue Serie «Heated Rivalry» sorgt nicht nur für Unterhaltung, sondern bringt auch eine wichtige Debatte über Homosexualität im Profisport in Gang. Im Zentrum steht die fiktive Geschichte zweier Eishockeyspieler, die miteinander rivalisieren, sich aber gleichzeitig zueinander hingezogen fühlen – und ihre Sexualität aus Angst vor Reaktionen verborgen halten.
Heimlich schwule Sportler melden sich
Hauptdarsteller Hudson Williams (24) und sein Serienkollege Connor Storrie (25) sind durch ihre Rollen in der Serie im Internet zu beliebten Figuren geworden. Williams erzählte in einem Interview, dass er seit dem Erfolg der Serie zahlreiche Nachrichten von aktiven Profisportlern erhalten habe, die ihm anvertrauen, dass sie ebenfalls schwul seien – aber weiterhin im Geheimen leben. Diese Meldungen kamen telefonisch und teilweise anonym. Sportler aus verschiedenen Disziplinen wie Eishockey, Basketball und American Football hätten sich bei ihm gemeldet und gesagt: «Ich bin Profisportler, schwul und lebe noch versteckt.»
Williams erklärte, dass er ursprünglich einfach eine unterhaltsame Serie über Eishockey und zwischenmenschliche Beziehungen machen wollte. Doch nun habe das Projekt eine unerwartete Wirkung: Es ermögliche Menschen, über eine Thematik zu sprechen, die in vielen Sportarten noch immer tabu sei.
Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Roman von Rachel Reid und erzählt die Geschichte der beiden Eishockeystars Shane und Ilya, die trotz ihres Erfolgs auf dem Eis ihre Homosexualität verborgen halten. Dabei wirft der Inhalt ein Schlaglicht auf die Realität, dass viele queere Profis im Leistungssport noch immer Angst vor einem Coming-out haben.
