Leo Dillier, Schweizer Meister von 2022 und noch bis vor Kurzem bei der Beachvolleyball-EM in Polen im Einsatz, hat sich öffentlich als schwul geoutet. In seinem Video erzählt er, wie sehr er mit 15 Jahren mit sich gerungen habe und wie wichtig ihm damals ein Vorbild im Spitzensport gewesen wäre. Genau das möchte er nun selbst sein.
Der Schritt ist nicht ohne Risiko: Auf der internationalen Tour tritt er auch in Ländern an, in denen Homosexualität hart bestraft wird – teils sogar mit der Todesstrafe. Auch abseits davon hat er im Sportumfeld schon Konflikte erlebt, etwa mit Trainer:innen aus anderen kulturellen Kontexten.
Die Reaktionen auf seinen Post waren überwältigend, zahlreiche Sportler:innen gratulierten ihm für seinen Mut. Sportlich bleibt Dillier ambitioniert: Zusammen mit Partner Marco Krattiger peilt er die Olympia-Qualifikation für Los Angeles 2028 an.
