Shirtless Malcolm Todd singt „Dancing on My Own“ für GAP-Kampagne

Fashion

Bild: GAP "Denim on Your Own" Video
Der 22-jährige Singer Malcolm Todd ist Gaps neuer Denim-Twink: sexy, shirtless und maximal lässig. Mit Robyns «Dancing on My Own» liefert er den Soundtrack für eine Kampagne mit queerer Energie.

Mit gerade einmal 22 Jahren gehört der in Los Angeles aufgewachsene Singer-Songwriter und Produzent Malcolm Todd zu den spannendsten jungen Twinks der Musikszene. Bekannt für verspieltes, eingängiges Songwriting und einen genreübergreifenden Sound, hat er bereits mehrere Platin-Hits gelandet und sein aktuelles Album Do That Again in die Top 5 der Billboard-Charts gebracht. Nun erobert Todd auch die Modewelt – und zwar mit der für ihn so typischen Unbekümmertheit.

Bild: GAP "Denim on Your Own" Video

Für Gaps Herbstkampagne 2026, «Denim on your own», steht Todd gemeinsam mit Schauspielerin Inde Navarrette vor der Kamera und bringt eine ausgesprochen junge Energie in die neueste Denim-Story der Marke. Im Zentrum steht Individualität: GapDenim wird weniger zur Uniform als vielmehr zur Leinwand, auf der beide ihre ganz eigene Art von Stil und Persönlichkeit zum Ausdruck bringen.

Der vielleicht grösste Queer-Culture-Wink der Kampagne kommt aus dem Soundtrack: Todd liefert seine eigene Version von Robyns «Dancing on My Own» und interpretiert die ikonische Heartbreak-Hymne eigens für Gap neu. Statt den Song einfach zu covern, wurde Todd eingeladen, ihn aus seiner ganz persönlichen Perspektive heraus neu zu denken – und genau dieser Ansatz spiegelt die Botschaft der Kampagne wider: Stil und Selbstausdruck funktionieren dann am besten, wenn man sie zu seinen eigenen macht.

Bild: GAP

Und visuell? Todd serviert Energy vom Feinsten. Die Kampagne spielt mit seiner jugendlichen, verspielten Ausstrahlung und zeigt ihn in sexy, shirtless Moments und entspannten Denim-Looks. Das Ganze wirkt weniger wie eine klassische Werbekampagne als wie eine hochpolierte Fantasie von Gen-Z-Coolness. Seine ’90s Loose Jeans treffen auf eine bewusst lässige Attitüde: ein bisschen frech, ein bisschen sinnlich und sehr eindeutig Malcolm Todd.

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Dass Todd dabei so authentisch wirkt, überrascht kaum. Im Gespräch mit GQ Magazine verriet er kürzlich, dass Komfort für ihn über allem steht:

«So war ich schon immer. Boxershorts und lange Hosen. Ich bin ein ziemlicher Chaot. Meine Kleidung ist oft beschmutzt. Aber dafür sind Kleider ja da. Man will sich einfach wohlfühlen..» 

Und über seinen Kleidungsstil in der Heimat Kalifornien sagte er mit einem Augenzwinkern: «Wenn ich in Kalifornien bin, trage ich gerne viel Nacktheit.» Aussagen, die perfekt zur lässigen, sexy und stellenweise shirtless Ästhetik der Gap-Kampagne passen – und Todds entspannten Umgang mit Mode unterstreichen.

Gerade für ein queeres Publikum macht das die Kampagne interessant. Rund um Todds Sexualität gibt es online immer wieder Spekulationen, darunter auch die Vermutung, er könnte bisexuell sein. Eine Bisexualität hat Todd allerdings nicht öffentlich bestätigt – entsprechend wäre es falsch, diese Spekulation als Tatsache darzustellen. Klar ist hingegen, dass sein verspielter, teils genderfluider Umgang mit Mode und Selbstausdruck ihn zu einer spannenden Figur für ein Publikum macht, das Queerness auch in Stil, Performance und Popkultur liest – ganz unabhängig davon, ob jemand sich selbst ein Label gibt.

Für Gap ist die Kampagne gleichzeitig Teil einer grösseren kulturellen Strategie. Denim soll nicht einfach ein Kleidungsstück sein, sondern zur Plattform für die nächste Generation von Musiker, Schauspieler und Kreativen werden. Die Herbstkollektion 2026 interpretiert die klassischen Denim-Codes der Marke neu – mit frischen Waschungen, Utility-inspirierten Farbtönen und aktualisierten Silhouetten, darunter der Mid-Rise Straight Taper und die ’90s Loose Jeans.

Doch der eigentliche Star ist vielleicht die Attitüde. «Denim on your own» ist Gaps Einladung, aus Vertrautem etwas Persönliches zu machen. Und wenn Malcolm Todd dazu Dancing on My Own singt, sexy und gelegentlich shirtless in einer weit geschnittenen Jeans posiert, ist die Botschaft ziemlich eindeutig: Der beste Look ist der, der sich nach dir selbst anfühlt.

Andreas Koch

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Veröffentlicht:

12.08.2026

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