No Homo! Warum der Männerfussball noch immer Angst vor queeren Spielern hat.

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Die WM 2026 steht im Zeichen grosser Emotionen – doch eine Frage bleibt offen: Warum gibt es im Männerfussball noch immer kaum offene queere Spieler? Eine Spurensuche zwischen Männlichkeitsbildern, Fan-Druck und der Angst vor dem Coming-out.

Die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada ist in vollem Gange. Milliarden schauen zu. Doch aus queerer Sicht dreht sich bei diesem Turnier viel weniger um Taktik als um eine alte, hartnäckige Frage: Warum ist es im Männerfussball noch immer so schwierig, zu seiner Homosexualität zu stehen? Auf dem Rasen jagen Profis in bunten Trikots dem Ball nach, und mit grosser Wahrscheinlichkeit sitzen auch schwule Spieler in den Kabinen. Männer, die gut genug sind für den Platz, denen aber das Umfeld für ein Coming-out fehlt. Der offen schwule Spitzenschwinger Curdin Orlik hat dazu eine unbequeme Ansage. Dieser Artikel sucht nach Antworten und zeigt, was das über den Fussball und uns alle aussagt.

Wenn einer weiss, was ein Coming-out im Spitzensport an Reaktionen auslöst, ist das Curdin Orlik. Der 33-jährige Schwinger machte seine Homosexualität im Jahr 2020 öffentlich. Damit wurde er zu einem der wichtigsten Vorbilder im Schweizer Sport.

Üble Beschimpfungen

Mit seinen Schwinger-Kollegen habe es kein Problem gegeben, sagt er. Das Publikum sei jedoch eine andere Geschichte gewesen. Kurz nach dem Coming-out erhielt er einen anonymen Brief. «Da sind nicht sehr schöne Sachen dringestanden», erzählt Curdin. Der Schreiber habe ihn und seine Homosexualität extrem schlechtgemacht. Auch das beleidigende Wort «Schoggistecher» sei gefallen. Der gebürtige Bündner ging zur Polizei, erstattete Anzeige und war überrascht, wie gut er dort beraten wurde. «Hätte ich nicht gedacht», sagt er rückblickend.

Viele im Schwingerumfeld seien überrascht gewesen, hätten dann aber sehr fair reagiert. «Er ist immer noch einer von uns», sei der Tenor der Kollegen gewesen, erzählt der Spitzensportler. Er sei ein toller Schwinger, weshalb seine sexuelle Orientierung völlig egal sei. Curdin ergänzt, dass das Schwinger-Volk eben eine Familie sei. Eine Familie, die nicht immer alle Überraschungen freudig begrüsst, in der man aber trotzdem füreinander einsteht.

 
 
Curdin Orlik (Bild: Curdin Orlik | Nextforce)

Erschüttertes Männlichkeitsbild

Und dann liefert der Sportler den tiefsten Gedanken des Gesprächs. «Obwohl ich stark und topfit bin und die Typen im Sägemehl zunichtemachen könnte, kann es bei gewissen Hetero-Männern manchmal zu gewissen Minderwertigkeitskomplexen kommen», sagt er. Queere Athleten würden nicht der klassischen Norm entsprechen. «Weil wir vielleicht ein paar Selbstwert-Issues haben», fügt er an. Damit beschreibt er eine fatale psychologische Kettenreaktion: Queere Männer zweifeln manchmal an sich selbst, weil sie vielleicht nicht ins raue Sportler-Klischee passen. Dieser Bruch mit dem traditionellen Männerbild kann bei heterosexuellen Mitspielern Unsicherheit auslösen, weil plötzlich sichtbar wird, dass Männlichkeit im Sport weniger eindeutig ist, als viele gern glauben.

Den oft geäusserten Vorbehalt, schwule Spieler könnten die Dynamik in der Kabine durch ihre Anwesenheit stören, lässt Curdin nicht gelten. Er betont, dass der Körperkontakt im Sport seit Kindesbeinen zum Alltag gehöre. «Wir überlegen uns solche Sachen gar nicht. Körperkontakt ist normal», sagt er. Erst das Coming-out mache aus einer natürlichen physischen Nähe für einige plötzlich ein Problem.

Die Angst der Mannschaftssportler

Im Fussball sei das Klima noch gnadenloser. Ein Outing gäbe ein riesiges mediales Theater, meint der 33-Jährige. Das schrecke ab. Wer als Einzelner in einem Teamsport den ersten Schritt mache, trage nicht nur die eigene Geschichte. Man stehe sofort im gnadenlosen Fokus von Fans, Medien und Mitspielern. «Angst halt», fasst Curdin die Gefühlslage zusammen. Ein Coming-out sei kein einmaliges Ereignis, sondern ein langer, fordernder Prozess, ergänzt er. «Bis man sich so richtig wohlfühlt, dauert es eine Zeit.»

Was Curdin Orlik besonders beschäftigt, ist das leise Verschwinden an der Basis. Nach Einschätzung von Curdin Orlik besteht das Risiko, dass queere Jugendliche dem Sport den Rücken kehren, wenn sie sich dauerhaft nicht akzeptiert fühlen. Sie würden merken, dass sie nicht reinpassten, und kehrten dem Fussball den Rücken. «Dann hören sie auf mit dem Sport», bedauert er. Dieser Schwund beginnt nicht erst im grossen Stadion, sondern bereits an verregneten Mittwochabenden in den U14-Kabinen der Provinz. «Ich kenne selbst ein paar, die resignierten», erklärt der Schwinger gegenüber DISPLAY.

Wenn Theorie auf Kabinen-Realität trifft

Aus sportpsychologischer Sicht können auch strukturelle Rahmenbedingungen dazu beitragen, dass sich einzelne queere Talente im Sport nicht ausreichend integriert fühlen. René Paasch, Professor für Sportpsychologie an der DHGS im nordrhein-westfälischen Unna, ordnet das so ein: Im Profifussball können soziale Normen und implizite Erwartungen entstehen. Je nach Teamkultur und individuellem Erleben können diese von einzelnen Spielerinnen und Spielern als Anpassungsdruck wahrgenommen werden. Entscheidend sei dabei, ob ein Umfeld psychologische Sicherheit vermittle; also die Wahrnehmung, persönliche Themen ansprechen zu können, ohne negative soziale oder berufliche Konsequenzen befürchten zu müssen.

René Paasch (Bild René Paasch | Nextforce)

Der Wissenschaftler betont zudem, dass unterschiedliche Erwartungen verschiedener Anspruchsgruppen für einzelne Spieler psychologisch belastend sein können. Sie würden nicht nur als Sportler, sondern gleichzeitig als Vorbilder, öffentliche Persönlichkeiten oder gesellschaftliche Repräsentanten wahrgenommen.

Wenn verschiedene Anspruchsgruppen unterschiedliche Erwartungen an einen Spieler richten, können daraus Rollenkonflikte entstehen. «Wie stark dies erlebt wird, hängt von individuellen Faktoren ab, etwa von persönlichen Werten oder dem jeweiligen sozialen Umfeld», erklärt der Experte. Einige Spieler empfänden das offene Einstehen für gesellschaftliche Werte – etwa durch politische Statements oder Solidaritätsbekundungen – als wichtigen Ausdruck ihrer Persönlichkeit, während andere ihren Fokus bewusst allein auf die sportliche Leistung legten. Wichtig sei vor allem, dass die Athleten ihre Handlungsspielräume wahrnähmen und ihre Entscheidungen selbstbestimmt treffen könnten.

Genau diese psychologische Sicherheit, von der Paasch spricht, hatte Curdin Orlik in seinem Schwinger-Club gespürt. In dieser geschützten Umgebung war der Mut zum Heraustreten aus dem Schrank – also der Schritt in die eigene Offenheit – für ihn möglich.

Vergleicht man dies mit der Welt des Profifussballs, so beobachtet Orlik einen entscheidenden Unterschied: Er schätzt das Klima dort als wesentlich herausfordernder ein. Seiner Einschätzung nach sorge die immense mediale Aufmerksamkeit im Fussball für einen Druck, der diesen Schritt nach draussen massiv erschwere. Während im Schwinger-Club der Zusammenhalt überwiege, lasse das Umfeld im Fussball viele Spieler befürchten, dass sie hinter der Fassade des «harten Kerls» verharren müssen, statt aus dem Kasten zu treten. Dies kann dazu beitragen, dass manche Spieler persönliche Aspekte ihrer Identität nicht kommunizieren.

René Paasch warnt zugleich davor, den gesamten Sport über einen Kamm zu scheren. Vereine, Teams und Führungskulturen unterschieden sich teilweise erheblich. «Klare Kommunikation, gemeinsame Werte und eine verlässliche Führungskultur stellen dabei wichtige Voraussetzungen dar», sagt der Sportpsychologe. Auf die Frage nach einer grossen Outing-Welle im Männerfussball bleibt er nüchtern: Vorhersagen seien schwierig. Wichtiger sei, ob die Rahmenbedingungen so gestaltet seien, dass Athletinnen und Athleten persönliche Entscheidungen frei, selbstbestimmt und ohne Angst vor negativen Konsequenzen treffen könnten.

Die TV-Kameras und eine klare rote Linie

Olivier Borer kennt die Spannung von beiden Seiten der Kamera. Der SRF-Sportmoderator beschreibt das Turnier in Nordamerika als echtes Dilemma. Sportliche Grossanlässe würden immer häufiger an Orten stattfinden, an denen queere Menschen weniger Rechte hätten. «Sport und Politik lassen sich nicht trennen, das wäre ein Irrtum», sagt der TV-Mann. Trotzdem gehe es in der Berichterstattung in erster Linie um den Sport und die Leistung auf dem Platz.

Die Angst vor einem Outing hat viele Gesichter. Im Männerfussball stehe wohl das Geld im Vordergrund, vermutet der 44-Jährige. Spieler, Berater und Manager würden fürchten, dass queere Profis nicht mehr transferierbar und vermarktbar seien. Dazu komme die diffuse Angst des Einzelnen, sich durch ein Solo-Outing extrem angreifbar zu machen. Deshalb bringt Olivier Borer ein koordiniertes Gruppen-Coming-out ins Spiel: Ein gemeinsamer Schritt mehrerer Fussballer verteile den immensen Druck auf viele Schultern. «Vielleicht keine schlechte Idee», sagt er. Es wäre ein pragmatischer Versuch, das festgefahrene System auszutricksen.

Olivier Borer (Bild SRF, Oscar Alessio | Nextforce)

Bei der DISPLAY-Frage nach dem «Sexiest Player» möchte der TV-Mann die Optik lieber ausklammern. Er bewertet die Fussballer lieber spielerisch und nennt Kylian Mbappé, Lamine Yamal, Granit Xhaka und Cristiano Ronaldo – letzteren wegen seines unbändigen Feuers für den Fussball. «Eine optische Bewertung gehört sich meiner Meinung nach nicht.» Er gehöre – entgegen aller allenfalls herrschenden Klischees – nicht zu denjenigen, die Sport konsumierten, um schönen Menschen bei der Arbeit zuzusehen.

Macht, Milliarden und Pinkwashing

Einem Mann scheinen diese moralischen Kämpfe völlig egal zu sein: FIFA-Präsident Gianni Infantino. Beat Stephan, der Chefredaktor von DISPLAY, macht aus seiner Wut auf den Funktionär keinen Hehl. Die FIFA vergebe die WM aus rein kommerziellen Gründen an homofeindliche Staaten wie Katar oder Saudi-Arabien, die mit Fussball weder kulturell noch klimatisch etwas am Hut hätten.

Die Rede des Walliser Multimillionärs vor der vergangenen WM in Katar sei an Zynismus kaum zu überbieten gewesen. Infantino fühlte sich auf einer Pressekonferenz katarisch, arabisch, afrikanisch und nach einer Pause auch noch schwul, behindert und als Gastarbeiter. «Da dachten wir immer, der Infantino-Vorgänger Sepp Blatter sei der korrupteste Walliser gewesen», sagt Beat. Im Vergleich zu seinem Nachfolger sei dieser aber schon fast ein Unschuldslamm.

Der 65-Jährige legt nach: Infantino habe damals sogar behauptet, queere Menschen seien in Katar absolut sicher, sie bräuchten sich bloss ganz unauffällig zu verhalten. «Dabei wusste er sehr genau, dass die Polizei vor der WM willkürlich vermeintlich Schwule verhaftete, denen in Katar sieben Jahre Haft drohten», sagt der Journalist.

Diese Ignoranz habe sich auch im Vorfeld des Turniers in Nordamerika gezeigt, als der FIFA-Chef dem US-Präsidenten Donald Trump einen eigens erfundenen «FIFA Peace Prize» überreicht habe, obwohl Trump für den Fussball nie etwas geleistet habe. «Machtmenschen suchen Machtmenschen», sagt Beat dazu. Trump sei ein krasser Narzisst, der Komplimente geniesse. Er merke gar nicht, dass er mit dieser absurden Glorifizierung als Friedensengel von Infantino eigentlich verarscht werde – schliesslich sei Trump in der Politik für alles Mögliche bekannt, aber sicher nicht für Frieden.

Homos? Une quantité négligeable

Die Rechte queerer Menschen seien der FIFA bei solchen Machtspielen schnuppe. Beat Stephan sieht in den Diversity-Aktivitäten des Fussballverbands bloss Pinkwashing. Dazu komme ein wirtschaftlicher Aspekt, der den Volkssport immer stärker vom einfachen Publikum entfremde: Tickets für Top-WM-Spiele werden inzwischen für fünfstellige Beträge angeboten, und die FIFA kassiert ab.

Doch an der Basis ortet der DISPLAY-Chefredaktor Widerstand. Queere Menschen würden eigene schwule Fussballteams bilden und auch selbstbewusst in der allgemeinen Liga antreten, und im Frauenfussball seien Lesben erfreulicherweise ohnehin weitgehend akzeptiert.

Die weltweiten Vergaben der FIFA sorgen auch lokal für politische Schockwellen. Im Zürcher Gemeinderat entbrannte eine hitzige Debatte über abendliche Public-Viewing-Zeiten. Wegen der Zeitverschiebung zu den Austragungsorten in Nordamerika hätten nach den strengen Lärmschutzregeln nur sehr wenige Spiele öffentlich übertragen werden dürfen. Ein Vorstoss verlangte Ausnahmen bis 23 Uhr, und diese Lockerung wurde schliesslich bewilligt. Die AL stellte dem die Gegenforderung nach einem kompletten WM-Boykott auf Zürcher Boden gegenüber. AL-Gemeinderat David Garcia Nuñez kritisierte das Gastgeberland USA scharf: «Wir sprechen von einem Land, in dem migrantische Personen wie Parasiten behandelt werden.» Der Boykott wurde vom Rat abgelehnt.

Zahnarzt-Besuche, Frisuren und Handtaschen

Alf Heller nimmt den Fussball für DISPLAY derweil nicht politisch, sondern rein optisch auseinander. Mit zwölf kickte er kurz beim FC Weisslingen, sass dort aber fast nur auf der Ersatzbank. Danach war das Thema für den 50-jährigen Stylisten sportlich erledigt. «Wenn ich versehentlich mal ein Spiel schaue, dann interessiert es mich nicht, wie sie spielen, sondern wie sie aussehen», sagt Alf.

Die Jungs seien meistens echte Hingucker. Was ihn auf dem Rasen jedoch wirklich störe, seien die Trikots mit «den schrecklichen Farben und Mustern» sowie die Werbungen auf den Shirts (das Auswärts-Shirt der Schweizer Fussball-Nati mit den Stabilo-Boss-Farben wurde von diversen Medien zum hässlichsten der WM gekürt, Anm. der Red.). Selbst ein zufälliges Abendessen neben Neymar und später neben Cristiano Ronaldo habe ihn nicht aus der Fassung gebracht. Victoria Beckham wäre ihm als Sitznachbarin lieber gewesen.

Alf Heller (Bild Hey Pretty | Nextforce)

Bei den Frisuren dieser WM ist der Stil-Experte in seinem Element. Er beobachtet, dass man den Buzz Cut sehr oft sieht. Das ist ein extrem kurz geschorener Schnitt, der praktisch ist und fast jedem Mann steht. Für Spieler mit Afrohaar erwartet er primär Cornrows, also eng am Kopf geflochtene Zöpfe, die jede sportliche Belastung überstehen. Sein persönlicher Frisuren-Favorit ist jedoch der Micro Mullet mit Schnauz: vorne kurz, im Nacken ein winziger Absatz, dazu ein sorgfältig gestutzter Oberlippenbart. «Es ist dieser 70ies- oder 80ies-Look, den ich liebe», sagt er. Etwas Retro sei schliesslich immer cool.

Sollte Alf einen Fussball-Profi beraten können, würde er mit Cristiano Ronaldo zuerst nochmals zum Zahnarzt gehen und dessen Beisser etwas natürlicher machen lassen. Konkret: weniger makellos weiss, nicht so erschreckend gleichmässig perfekt, sondern einfach menschlicher und echter.

Modebewusste Macker

Auf die Frage, warum sich im Jahr 2026 noch immer kaum Fussballer outen, hat Alf eine klare Antwort. Er glaubt nicht, dass ein Coming-out primär an den Mitspielern scheitere. «Das Problem sind die Fans, die können brutal sein», meint er. Erinnert sei an den damals als «metrosexuell» bezeichneten David Beckham, der nach einem einzigen Fehltritt auf dem Platz zwei Jahre lang von den Tribünen ausgepfiffen wurde. Und wenn er gay gewesen wäre? Die Fans wären komplett durchgedreht, mutmasst Alf. Innerhalb einer Fussballmannschaft sei ein solches Bekenntnis sicher kein Problem, ausser vielleicht in Teams aus extrem konservativen Ländern. Eine Kabine funktioniere wie jede andere Gruppe im echten Leben auch: Da komme sowieso nicht jeder mit jedem gleich gut aus – das habe aber nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun.

Das klischeehafte, harte Männerbild im Fussball existiert für den Stylisten ohnehin nicht mehr. In sozial integrativen Ländern dürfen Männer heute weicher, sensibler und offener auftreten. Immer mehr Sportler und Stars spielen mittlerweile mit Mode. Ein gutes Beispiel dafür sind die femininen Designer-Handtaschen, die ganz selbstverständlich auch von heterosexuellen Jungs getragen werden. Diese modische Freiheit ist mehr als nur ein Trend: Sie zeigt, dass die strengen Grenzen zwischen den Geschlechtern aufgeweicht werden. Und genau hier liegt der Schlüssel: Wenn Männer wie die heutigen Top-Spieler ihre Identität zunehmend über Ästhetik statt über archaische Härte definieren würden, könnte vielleicht auch die Angst vor einem queeren Spieler irgendwann ihre Grundlage verlieren.

Für die Umfrage zum «Most Sexy Player» hat Alf Heller Favoriten im Visier. In der Schweizer Nati gefallen ihm Miro Muheim und Stefan Gartenmann – Letzterer sei mit seinem Schnauz «super hot». International sehe er Style-Potenzial beim Engländer Jude Bellingham. Puncto Stil befinde sich die Schweizer Nati als Kollektiv aber leider immer noch im totalen Niemandsland. Um dieses modische Manko zu beheben, spricht die prominente Stimme der Zürcher Gay-Szene am Ende noch eine offene Einladung aus: Die Nati-Spieler dürften sich sehr gern bei ihm melden. Dann gehe er mit der Truppe mal shoppen.

Team Alf Heller: Stefan Gartenmann und Miro Muheim

Bilder zvg. | Firefly | Nextforce

Mark Baer

Redaktion
DISPLAY Magazin

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Veröffentlicht:

07.07.2026

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