Tanz unter Strom – Toyota

Lifestyle

Zwei Männer tanzen auf der Straße vor einem Toyota C-HR.
Bilder: Alexander van Bedaf by Select Agency
Kann ein Elektroauto Eleganz ausstrahlen? Toyota sagt Ja – und schickt den neuen C-HR+ auf die Strasse. DISPLAY wollte wissen, ob sich diese Eleganz auch erfahren lässt, und liess den Stromer von zwei Menschen testen, die Bewegung wie kaum andere verstehen: den Balletttänzern Jorge García Pérez und Esteban Berlanga.

Der Toyota C-HR+ sieht seinem Hybrid-Bruder C-HR zwar ähnlich, ist aber ein eigenständiges Modell – elf Zentimeter länger, mit coupéartig abfallender Dachlinie und einem durchgehenden Leuchtband am Heck. «Wie eine Tänzerin in der Arabesque – die Linie läuft vorne hoch und hinten sauber aus», findet Esteban, als er den Wagen zum ersten Mal umrundet.

Antrieb und Leistung

Im Boden steckt ein Akku mit einer nutzbaren Kapazität von entweder 54 oder 72 kWh. Wer die Basis wählt, kommt auf 458 Kilometer und eine 123 kW/167 PS starke E-Maschine unter der Fronthaube. Beim grösseren Akku besteht die Wahl zwischen einer 165 kW/224 PS starken Frontantriebsversion und dem Allradantrieb mit 252 kW/343 PS.

 

Zwei Männer im Toyota

Unser Testwagen war die Topvariante – und die geht ab. 343 PS katapultieren den C-HR+ in 5,2 Sekunden von null auf hundert. Für Jorge, der die Beschleunigung vom Beifahrersitz aus erlebt, fühlt sich das weniger nach Sprint an als nach einem sauberen Grand jeté: «Der Schub kommt ohne Vorwarnung, aber völlig kontrolliert – kein Ruckeln, nur Vortrieb.» Souverän genug für Überholmanöver, auch wenn sich der C-HR+ eher als komfortabler Reisebegleiter denn als Sportler versteht.

Fahrkomfort und Ausstattung

Das Fahrgefühl ist das grösste Plus des C-HR+: angenehm, ruhig, entspannend. Dank der leichtgängigen, aber präzisen Lenkung und dem ausgewogenen Fahrwerk gleitet der Wagen über die Strasse, statt sie zu bekämpfen – ein Eindruck, den ausgerechnet zwei Profis für kontrollierte Bewegung zu schätzen wissen. «Man spürt die Strasse, ohne dass sie einen stört. Genau das suchen wir auch im Tanz: Präsenz ohne sichtbare Anstrengung», so Esteban.

Soundanlage und Multifunktionslenkrad mit zahlreichen Tasten tragen dazu bei, dass selbst längere Fahrten nicht ermüden. Die Assistenzsysteme funktionierten im Test durchgehend zuverlässig. Toyota setzt auf einen Mix aus digitaler Bedienung über den 12,3-Zoll-Touchscreen und analoge Tasten etwa für die Klimatisierung – eine pragmatische Lösung, die den Alltag einfacher macht als bei Konkurrenten, die alles in Touchflächen vergraben haben. Wireless CarPlay ist selbstverständlich an Bord.

Zwei Männer gehen auf den Toyota zu.

Fazit

Der Toyota C-HR+ ist ein durchdachtes, komfortables Elektroauto, das die wesentlichen Anforderungen des Alltags souverän erfüllt. Oder, im Vokabular unserer beiden Testfahrer: ein Wagen, der nicht auftrumpft, sondern führt – leise, präzise, mit Haltung.

Der Toyota C-HR+ will nicht der lauteste im Raum sein – und genau das macht ihn so sympathisch. Wer ein komfortables, hochwertiges Elektro-SUV sucht, findet hier einen Begleiter, der leise überzeugt statt laut zu beeindrucken.

Zwei Männer im Toyota
Jorge García Pérez und Esteban Berlanga auf Testfahrt: Die leise Gangart des C-HR+ lässt angeregte Diskussionen zu
Toyota-Bedienfeld
Wertige Anmutung im Innenraum – klare Linien, sauber verarbeitete Oberflächen, alles in Griffweite.
Trotz coupéhafter Dachlinie überraschend praktisch: 416 Liter Stauraum, mit umgelegter Rückbank bis 1207 – genug für den Wochenend-Trip.

Technische Spezifikationen Toyota C-HR+

Motor Elektro

Systemleistung 252 kW (343 PS)

Max. Drehmoment 338 Nm

Antrieb Allradantrieb

Elektrische Reichweite 505 Kilometer, kombiniert

Beschleunigung 0 auf 100 km/h in ca. 5,2 Sekunden

Höchstgeschwindigkeit 180 km/h

Stromverbrauch 15,5 kWh/100 km, kombiniert

Länge | Breite | Höhe 4,53 m, 1,87 m, 1,59 m

Gepäckraumvolumen 416 | 1207 Liter bei umgelegter Rückbank

CO₂-Emissionen 17 g/km

Leergewicht nach EU 2520 kg

Basispreis CHF 39’900 | Testfahrzeug CHF 49’900

 

Fotos und Text Alexander van Bedaf by Select Agency

DISPLAY Online

Redaktion
DISPLAY Magazin

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Veröffentlicht:

19.07.2026

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