Madonna braucht offenbar keine Krone, um zu zeigen, wer sie ist. Bei den diesjährigen MTV Video Music Awards (VMA) am 27. September im Peacock Theater in Los Angeles setzte die Queen of Pop ein Ausrufezeichen: Sieben Auszeichnungen gingen an Madonna – so viele wie an keine andere Künstlerin des Abends.
Besonders spektakulär: Madonna gewann Artist of the Year und setzte sich damit gegen Ariana Grande, Bruno Mars, Morgan Wallen, Sabrina Carpenter und Taylor Swift durch. Dazu kam der Preis für Best Collaboration für «Bring Your Love», ihre Zusammenarbeit mit Sabrina Carpenter.
Der eigentliche Triumphzug gehörte jedoch «Confessions II». Das Album wurde als Best Album ausgezeichnet, während das dazugehörige «Confessions II – The Film» gleich vier weitere Trophäen abräumte: Best Dance, Best Long Form Video, Best Cinematography und Best Choreography.
Damit wurde die visuelle Welt rund um «Confessions II» fast ebenso wichtig wie die Musik selbst. Madonna zeigte einmal mehr, dass Pop bei ihr nie bloss aus Songs besteht – sondern aus Bildern, Inszenierung, Tanz und einer gehörigen Portion Spektakel.
Und auch auf der Bühne wurde Geschichte geschrieben: Madonna eröffnete die VMAs mit ihrem ersten Auftritt bei der Preisverleihung seit 23 Jahren. Für eine Künstlerin, die bereits bei den allerersten VMAs dabei war, schloss sich damit ein bemerkenswerter Kreis.
Ganz ohne Konkurrenz blieb die Queen allerdings nicht: Den Preis für Video of the Year holte sich Taylor Swift mit «The Fate of Ophelia». Für Madonna dürfte das die Bilanz dieser Nacht dennoch kaum trüben. Sie kam als eine der meistnominierten Künstlerinnen des Abends – und verliess Los Angeles mit sieben Trophäen.
Für die queere Popkultur ist das mehr als eine weitere Award-Statistik. Madonna hat Generationen von Künstler geprägt und gehört seit Jahrzehnten zu den Figuren, die Pop, Sexualität, Gender und Selbstinszenierung immer wieder neu verhandelt haben. 2026 zeigt sie nun erneut, dass «ikonisch» bei ihr kein Blick zurück ist – sondern eine ziemlich lebendige Gegenwart.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenMadonnas sieben VMA-Siege im Überblick
Artist of the Year
Ariana Grande
Bruno Mars
Madonna – WINNER
Morgan Wallen
Sabrina Carpenter
Taylor Swift
Best Collaboration
Clipse, Kendrick Lamar, Pusha T & Malice – «Chains & Whips»
French Montana x Max B – «Ever Since U Left Me»
Madonna & Sabrina Carpenter – «Bring Your Love» – WINNER
PinkPantheress – «Stateside + Zara Larsson»
Shakira & Burna Boy – «Dai Dai»
Teyana Taylor & Lucky Daye – «Hard»
Best Dance
Bebe Rexha & Faithless – «New Religion»
Harry Styles – «Aperture»
Lady Gaga & Doechii – «RUNWAY»
Madonna – «Confessions II – The Film» – WINNER
PinkPantheress – «Stateside + Zara Larsson»
Slayyyter – «DANCE…»
Tate McRae – «Nobody’s Girl»
Best Long Form Video
Charli xcx – «Music, Fashion, Film»
Ella Langley – «Choosin‘ Texas»
GENER8ION – «STORM starring Yung Lean»
Madonna – «Confessions II – The Film» – WINNER
Best Album
Bruno Mars – «The Romantic»
Drake – «Iceman»
Ella Langley – «Dandelion»
Harry Styles – «Kiss All the Time. Disco, Occasionally.»
Madonna – «Confessions II» – WINNER
Olivia Dean – «The Art Of Loving»
Olivia Rodrigo – «You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love»
Sabrina Carpenter – «Man’s Best Friend»
Taylor Swift – «The Life of a Showgirl»
Best Cinematography
A$AP Rocky – «PUNK ROCKY»
Ariana Grande – «hate that i made you love me»
LISA – «Dream feat. Kentaro Sakaguchi»
Madonna – «Confessions II – The Film» – WINNER
Shaboozey – «Cowgirl»
Taylor Swift – «The Fate of Ophelia»
Best Choreography
GENER8ION – «STORM starring Yung Lean»
Harry Styles – «Dance No More»
KATSEYE – «PINKY UP»
Madonna – «Confessions II – The Film» – WINNER
Tate McRae – «Nobody’s Girl»
Taylor Swift – «The Fate of Ophelia»
