Sicherer reisen: Gay Travel Index 2026

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Der Gay Travel Index 2026 zeigt deutliche globale Unterschiede bei LGBTQ+-Rechten und Sicherheit. Während einige Länder mit Offenheit und Schutzmassnahmen punkten (Schweiz), bestehen andernorts weiterhin starke rechtliche und gesellschaftliche Einschränkungen.

Es gibt Länder, die wir besser nicht besuchen sollten. Egal, wie warm das Klima und wie luxuriös die Hotels auch sein mögen. Welche Destinationen bieten uns Sicherheit und Offenheit und welche nicht? Eine Entscheidungshilfe leistet der durch den Spartacus Gay Guide erarbeitete Gay Travel Index.

Er erfasst mehr als 200 Länder und Regionen auf der ganzen Welt. Die Bewertungsbasis bilden Kriterien wie Antidiskriminierungsgesetze, Ehe- und Adoptionsrechte für gleichgeschlechtliche Partnerschaften, die rechtliche Anerkennung von Trans- und Intergeschlechtlichkeit sowie das Vorhandensein repressiver Gesetzgebung gegen Homosexualität. Zusätzlich werden Faktoren wie Zensur oder staatliche Repression in die Auswertung einbezogen.

Im Gay Travel Index 2026 nimmt Island die erste Position ein. Die Inselnation überzeugt durch weitreichende Antidiskriminierungsgesetze, Ehegleichstellung und eine starke gesellschaftliche Offenheit.

Unmittelbar darauf positionieren sich Malta und Spanien, die im Ranking gemeinsam den zweiten Rang belegen. Dahinter findet sich eine Ländergruppe mit vergleichbar starken Bewertungen: Belgien, Kanada, Deutschland, Portugal und die Schweiz.

Neben den führenden Positionen verdeutlicht der Gay Travel Index, welchen Einfluss politische Veränderungen auf die Lage für queere Personen haben können. Zu den auffälligsten Aufsteigern im Ranking 2026 zählt Polen. Das Land erreichte Platz 59 (zuvor Platz 118), nachdem rechtliche Reformen und ein offeneres gesellschaftliches Umfeld für bessere Einstufungen sorgten.

Der Index fungiert als Abbild globaler gesellschaftlicher Strömungen und verdeutlicht, dass die Freiheit zu reisen für queere Menschen nach wie vor eng mit der Frage verknüpft ist, wo sie offen ihre Identität leben können.

In etlichen Staaten bleibt Homosexualität weiterhin illegal, teils drohen langjährige Haftstrafen oder sogar die Todesstrafe. Diese Länder finden sich am unteren Ende des Gay Travel Index. Im Ranking 2026 bildet der Jemen das Schlusslicht, knapp hinter Afghanistan, Tschetschenien, Saudi-Arabien und Iran.

Quelle: Spartacus Gay Travel Index 2026

USA

Bedenklich sind die Rückschritte, welche die USA in vielen republikanisch regierten Bundesstaaten gemacht haben. Zu den queerfreundlichsten gehören heute noch: Kalifornien, New York, Washington, Nevada, Illinois (wegen Chicago) und Colorado.

 

 

Vollständige Liste Gay Travel Index

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Veröffentlicht:

13.07.2026

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