DOLOR Y GLORIA

Ein Filmregisseur wird durch die Wiederaufführung eines 32 Jahre alten Frühwerks mit seiner Vergangenheit konfrontiert. In der Auseinandersetzung mit seiner Kindheit, den wilden Jahren der «movida» in Madrid und der gegenwärtigen Stagnation seines Lebens gelingt ihm in einer Mischung aus Zufall und Eigensinn, Widerstand und dem Beistand guter Freunde ein versöhnlicher Neuanfang. Die autobiografisch grundierte Fiktion von Pedro Almodóvar spielt mit Werk und Biografie des Regisseurs, verzichtet zugunsten einer verhaltenen, fast melancholischen Reflexion über Krankheit, Erinnerung und das Altern aber auf wilde Handlungssprünge oder grotesk überzeichnete Emotionen. Filmdienst.de)