Bengaluru ist nach Delhi und Mumbai die dritte indische Destination von SWISS und die erste im Süden des Landes. Bekannt ist die Stadt als Indiens Silicon Valley. Für die queere Community ist sie aber noch viel mehr: einer der lautesten und buntesten Orte des Subkontinents.
Queeres Bengaluru
Die Stadt geht seit 2008 auf die Strasse. Am 29. Juni 2008 – dem Jahrestag von Stonewall – zogen mehrere hundert Menschen vom National College in Basavanagudi zur Town Hall und forderten das Ende von Paragraf 377. Heute heisst der Umzug «Bengaluru Namma Pride March», und er ist gewachsen: Im November 2024 liefen rund 5000 Menschen vom Kanteerava-Stadion zum Samsa Bayalu Ranga Mandira. Studierende mit handgemalten Plakaten, Dragqueens, trans Frauen, queere Teams aus der Tech-Branche, Aktivist*innen und queere Senior*innen – vereint unter dem Slogan «Namma Pride, Namma Hakku»: unsere Pride, unser Recht.
Dazu kommt das Bangalore Queer Film Festival. Es wird von Freiwilligen getragen, ist aus einem kleinen Treffen zu einem viertägigen Festival gewachsen und gilt laut Goethe-Institut als wohl grösstes Filmfestival für LGBT-Themen im Süden Indiens.
Auch politisch ist Bengaluru vorne dabei: Der Bundesstaat Karnataka, dessen Hauptstadt Bengaluru ist, hat 2021 als erster indischer Bundesstaat ein Prozent der Stellen im Staatsdienst für trans Menschen reserviert. Und seit dem 6. September 2018 sind gleichgeschlechtliche Beziehungen in ganz Indien legal – an diesem Tag hob das Oberste Gericht Paragraf 377 auf.
Durch die Augen einer Kennerin
Für den Film «Bengaluru in Full Color» hat SWISS die Schauspielerin Nidhhi Agerwal gewonnen. Sie ist in Bengaluru aufgewachsen, nennt sich selbst einen «Bangalore enthusiast» und ist vor allem aus Telugu- und Tamil-Filmen bekannt. In zweieinhalb Minuten führt sie über farbige Märkte, zu knusprigen Dosas, zu klassischem Tanz und zeitgenössischer Mode – und zu Momenten der Ruhe mitten in der Millionenstadt. Produziert hat den Film Mcqueen Films.
«Eine neue Destination ist mehr als ein Punkt auf der Landkarte», schreibt Stefan Vasic, Head of Marketing, Brand Management & Guest Experience bei SWISS, zum Film. Sie stehe für eine neue Verbindung zwischen Menschen, Kulturen und Möglichkeiten – und bringe die Schweiz und Bengaluru näher zusammen.
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Mehr InformationenDer Flugplan
Ab dem 27. Oktober fliegt LX 140 fünfmal pro Woche (ausser montags und mittwochs) um 13.20 Uhr ab Zürich und landet um 2.55 Uhr Ortszeit in Bengaluru. Zurück geht es mit LX 141 um 4.50 Uhr (ausser dienstags und donnerstags).
