Hudson Williams fordert Verhaftungen im Cornell-Fall

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Bild: Gabriel Hutchinson, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons
«Heated Rivalry»-Star Hudson Williams fordert öffentlich die Verhaftung von sieben Männern, die in einer Zivilklage wegen eines mutmasslichen sexuellen Übergriffs an der Cornell University beschuldigt werden. Jetzt werden die Ermittlungen neu aufgerollt.

Hudson Williams findet deutliche Worte. Am 29. September teilte der «Heated Rivalry»-Star auf Instagram ein Foto der sieben Beschuldigten und schrieb:

«Arrest them. Fuck them and fuck Cornell, too!»

Sein Post reiht sich in eine wachsende Welle prominenter Reaktionen auf den Fall ein.

Im Zentrum steht ein Vorfall aus dem Oktober 2024. Eine ehemalige Cornell-Studentin wirft sieben damaligen Mitgliedern der Studentenverbindung Chi Phi vor, sie nach einer Party in einem Verbindungshaus sexuell angegriffen zu haben. Die Frau reichte Anfang September eine Zivilklage ein. Die sieben Männer wurden bislang weder verhaftet noch strafrechtlich angeklagt und bestreiten die gegen sie erhobenen Vorwürfe.

Nun kommt wieder Bewegung in den Fall: Die Staatsanwaltschaft von Tompkins County hat die strafrechtlichen Ermittlungen wieder aufgenommen. Die Beweise sollen einer Grand Jury vorgelegt werden. Staatsanwalt Matthew Van Houten erklärte, man wolle prüfen, ob inzwischen zusätzliche Informationen vorliegen, die eine neue Bewertung des Falls rechtfertigen. Der Anwalt der Frau kritisiert hingegen, die ursprünglichen Ermittlungen seien nicht gründlich genug gewesen.

Hollywood reagiert

Williams ist nicht der einzige prominente Name, der sich äussert. Florence Pugh meldete sich bereits zuvor zu Wort und kritisierte insbesondere das Schweigen und die mögliche Mitwisserschaft von Männern. Mariska Hargitay, bekannt als Olivia Benson aus «Law & Order: SVU», forderte gemeinsam mit ihrer Joyful Heart Foundation mehr Verantwortung und Unterstützung für Betroffene.

Auch Josh Gad und Jameela Jamil äusserten sich in scharfen Social-Media-Posts. Gad kritisierte die aus seiner Sicht unzureichenden Konsequenzen, während Jamil die Forderung nach harten strafrechtlichen Konsequenzen besonders drastisch formulierte. Sie schrieb:

«I think the likes of the Cornell 7 shouldn’t be allowed penises anymore. They used them as weapons, so now they have to be confiscated. I think jail time, legal castration and a removal of the shaft seems like the bare minimum.»

 

Cornell unterstützt die erneute Untersuchung. Die Universität erklärt zugleich, dass bereits 2024 interne Sanktionen gegen Beteiligte verhängt worden seien, darunter Ausschlüsse und Suspendierungen. Die betreffende Chi-Phi-Verbindung ist seitdem vom Campus ausgeschlossen.

Was aus der erneuten Untersuchung folgt, ist offen. Sicher ist: Ein Fall, der zwei Jahre lang kaum öffentliche Aufmerksamkeit erhielt, steht plötzlich wieder im Zentrum – und Hollywood schaut genau hin.

DISPLAY Online

Redaktion
DISPLAY Magazin

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Veröffentlicht:

30.09.2026

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