Wer gedacht hat, Lukas Podolski auf Netflix sei ein braver Karriere-Rückblick mit Archivmaterial und Schweinsteiger-Zitaten, wird im Trailer eines Besseren belehrt. Der Weltmeister zeigt darin kurz und unvermittelt seinen nackten Hintern. Eine Ankündigung in eigener Sache, sozusagen.
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Mehr Informationen«POLDI» erscheint am 4. Juni, pünktlich zu Poldis 41. Geburtstag, und verspricht mehr als das übliche Format: Karriere-Highlights, prominente Kommentare, ein bisschen Privates – das sei immer so dasselbe, sagt er selbst. Stattdessen begleitet ihn die Doku an die Orte, die ihn geprägt haben: Katowice und Zabrze in Polen, wo seine Familie herkommt, Köln und Bergheim, wo er Fussball lernte, Istanbul und Kobe, wo er ihn noch einmal spielte.
Zu Wort kommen Schweinsteiger, Kroos, Müller, Kahn, Löw, Pizarro und Iniesta – aber auch Freunde, die ihn von lange vor dem Ruhm kennen.
Einer, der immer da war
Podolski war im deutschen Fussball schon früh einer, der klar Stellung bezog. Als Thomas Hitzlsperger sein Coming Out hatte, war Podolski unter den Ersten, die öffentlich Rückendeckung gaben. Als der tschechische Nationalspieler Jakub Jankto dasselbe tat, dasselbe. Es sei mutig gewesen, sagte er – auch wenn es das eigentlich nicht sein sollte. Er komme aus Köln, erklärt er gerne, und in Köln sei man eben immer von der queeren Community umgeben gewesen. Netflix nennt ihn schlicht «true community hero».
«POLDI» ist ab dem 4. Juni auf Netflix. Den Trailer gibt es auf YouTube.
