Gay Games 2026 in Valencia

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Hier steigt im Sommer der grösste Sport-Event für die LGBT* Community.

Mehr als 15’000 Athlet*innen aus aller Welt werden Ende Juni in die spanische Mittelmeermetropole strömen. Ihr Ziel ist die grösste internationale Sportveranstaltung der Community. Aber sie kommen auch für die Stadt selbst. Denn Valencia bietet viele Highlights abseits des Sportplatzes.

Die Gay Games meinen es ernst mit dem «für alle»: Egal, ob du 18 oder 80 bist, Profi oder Hobbysportler*in, schwul, lesbisch, trans, straight oder irgendwo dazwischen, hier bist du dabei. Mehr als 40 Sportarten stehen zur Auswahl: von Klassikern wie Beachvolleyball, Fussball und Velofahren bis zu Tischtennis, Bowling und Tanzen.

Das Besondere 2026? Valencia bringt seine eigenen Sportarten mit ins Spiel. Pilota etwa – ein rasantes Ballspiel, bei dem mit blossen Händen geschlagen wird. Oder Colpbol, ein Teamsport, der Pilota und Fussball mixt. Tradition trifft Regenbogen. Und die ganze Stadt macht mit.

Eine Stadt, die beeindruckt

Valencia kann es absolut mit Barcelona und Madrid aufnehmen. Seit Jahren verleiht sich die drittgrösste Metropole des Landes ein modernes Image: Um die Jahrtausendwende investierte sie Millionen in die futuristisch anmutenden Bauwerke des Star-Architekten Santiago Calatrava. Dieser erweiterte für den America’s Cup den Hafen und baute eine Formel-1-Strecke. Zudem erhielt der historische Stadtkern eine aufwendige Restaurierung.

Wer sich erholen will, entspannt sich am sieben Kilometer langen weissen Stadtstrand. An der dortigen Promenade reihen sich Cafés an Restaurants.

Zwischen den Wettkämpfen und Partys lohnt es sich, das Bike zu schnappen und die Highlights zu entdecken. Am besten geht das auf einer Velotour mit Angelo von Do You Bike Valencia. Los geht es im legendären Mercado Central, einem der schönsten Frischmärkte Europas. Weiter geht’s durch die Altstadt mit der schönen alten Seidenbörse, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, die Kathedrale und die Ciutat de les Arts i de les Ciències. Der Hitze entfliehen kann man im L’Oceanogràfic.

Ein Riesenspass ist der Jardín del Turia Park. Eine echte grüne Lunge, mehr als neun Kilometer lang, ideal für Erholung und Sport. Hier werden übrigens auch viele Meisterschaften der Gay Games stattfinden.

Weiter geht’s auch ins Barrio Ruzafa, das alternative, multikulturelle und eklektische Zentrum der Stadt. Hier gibt es neben dem legendären Picca Club Valencia viele LGBT+-owned Cafés und Bars. Hier sitzen abends die Locals draussen und prosten sich mit Cerveza zu. Typisch Spanien halt.

Im Ubik Cafè Cafeteria Libreria

Für einen Wermut-Absacker geht’s vor Mitternacht ins Café de las Horas. Eine barocke Wunderkammer mitten in der Altstadt, wo Kronleuchter von der Decke hängen, Samt die Wände ziert und die Drinks so opulent sind wie das Interieur.

Und dann ist da noch die Paella. Die echte. Die aus Valencia. Keine Meeresfrüchte-Variante, sondern mit Huhn, Kaninchen und grünen Bohnen. Richtig traditionell über Holzfeuer gekocht. Die gehört zu Valencia dazu wie die Goldmedaille zu den Gay Games.

Gay Games 2026:
27. Juni bis 4. Juli 2026

Hier gibt’s Infos zu den Gay Games

 

admin

Redaktion
DISPLAY Magazin

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Veröffentlicht:

25.03.2026

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