Demo gegen fieses Blutspende-Verbot

«Ist unser Blut zu warm?» – unter diesem Motto demonstrierte am 24. Februar eine kleine, aber feine Gruppe vor dem Blutspendezentrum in Zürich, wehrte sich lautstark gegen das diskriminierende Blutspendeverbot für schwule und bisexuelle Männer. Organisiert wurde die Kundgebung von den Gaynossinnen (Schwule und Lesben bei den JUSO). Neben der JUSO Schweiz erklärte sich sowohl die Homosexuelle Arbeitsgruppe Zürich HAZ und die SP Stadt Zürich solidarisch und verurteilte das Blutspendeverbot ebenfalls scharf, insbesondere die Begründung, dass Gays und Bi's ein «Sicherheitsrisiko» darstellen würden, weil sie prozentual eher HIV-positiv seien. Doch die Regel sei nicht mehr zeitgemäss – davon sind die Gaynossinnen überzeugt. David Bertsch von den GaynossInnen sprach denn auch von einem «unhaltbaren und diskriminierendem Zustand». Ein Verantwortlicher des Blutspendedienst stellte sich zur Rede: Er sprach davon, «dass diese Regel wohl überprüft werden müsste». Ob und wann aber das tatsächlich geschehen sollte, konnte er indes nicht sagen.
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