Russen-Schock: Nie mehr CSD in Moskau?

Neuer Rückschlag für Moskaus Schwule und Lesben: Moskaus hochgradig homophober Bürgermeister Juri Luschkow hat verlauten lassen, dass es weder jetzt noch in Zukunft einen CSD in russischen Hauptstadt geben werde. Der Politiker betonte, dass man nicht dem «beispiellosen Druck» nachgeben werde. Daher seien auch künftig solche «satanistischen Handlungen» untersagt. Moskau ist bekannt für die harte Vorgangsweise gegen jegliche Demo von Schwulen und Lesben. So wurde im Vorjahr am Tag des Finales zum Song-Contest die nicht genehmigte Demonstration «Slavic Gay Pride» von der Polizei brutalaufgelöst, bei der auf die Einhaltung der Menschenrechte für Schwule und Lesben auch in Russland hingewiesen wurde.
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