Gay Games: Schweizer holen 17 Mal Gold!

Am 7. August gingen mit der Schlussfeier die VIII. Gay Games zu Ende. Fast 10 000 Teilnehmer aus über 70 Ländern fighteten eine Woche lang um Edelmetall. Die Schweiz war als siebtgrösste Delegation hinter Deutschland, den USA, Grossbritannien, Frankreich, Holland und Australien mit 248 Leuten am Start – und die Ausbeute kann sich mehr als sehen lassen: 47 Mal stand ein Swissboy oder ein Swissgirl auf dem Podest. Besonders im Schwimmen, im Triathlon, in der Leichtathletik und im Tennis räumten unsere Athleten ab, in diesen Sportarten gabs je drei Mal Gold. Insgesamt konnten die Schweizer 17 Goldmedaillen bejubeln. Edelmetall gabs auch im Tanzen, Bowling, Klettern, Schach, im Badminton und in den Laufbewerben.
Diverse Mehrfach-Abräumer
Einzelne Schweizer Cracks schlugen gleich mehrfach zu. So gewann Schwimmerin Patricia Carrera von Gaysport Zürich nicht weniger als fünf Medaillen, darunter Gold über 100 und 200 Meter Rücken. Über vier Medaillen aus drei Disziplinen konnte sich Ursula Sax (ebenfalls Gaysport Zürich) freuen. Sie holte in ihrer Kategorie zwei Podestplätze beim Schwimmen, wurde zweite im 5-Kilometer-Lauf und holte Gold in der Sprintdistanz des Triathlon. In der Leichtathletik gabs in der Kategorie 60-64 Jahre einen wahren Medaillenregen für Hans Rudolf Spang. Der 60-Jährige siegte im Weitsprung und im Speerwurf und wurde über 100 und 200 Meter sowie im Kugelstossen zweiter. Die Einzelgewinner: Béatrice Roth (Triathlon), Ursula Sax (Schwimmen, Laufen, Triathlon), Anne Kümmel (Laufen, Sportklettern), Hans Rudolf Spang (Leichtathletik), Emil Eichenberger (Schwimmen), Patrizia Carrera (Schwimmen), Sibylle Hellstern (Squash), Winit Phiwnuan, Myriam Duc, Chantal König (alle Tennis).
Foto glanzbilder.org
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