Sommerliche Premiere des Pride Festivals

Das erste Zurich Pride Festival präsentierte sich bei sommerlichen Temperaturen und lockte tausende Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trangsgender aber auch Heteros an. Neben der Polit-Parade vom Samstag, an der unter dem Motto «Do ask – do tell» 15 000 Leute (14 Wagen, 11 Fussgruppen von Vereinen) teilnahmen, wurde auf dem Festgelände auf dem Turbinenplatz an zwei Abenden ausgelassen gefeiert. Acts wie Heidi Happy, Adam Joseph, Franca Morgano, Diama, Glamotronik und Glitzerhaus traten auf. Auch Yello war angesagt – die Zürcher Technopioniere («The Race») liessen allderdings bloss einen Musikfilm laufen. Applaus gab es aber auch für die Reden etwa vom Zürcher Stadtrat André Odermatt sowie vom abtretenden Zürcher Regierungsrat Markus Notter, der an die Toleranz von allen – auch denjenigen von Schwulen und Lesben – appellierte.
Shoe gewinnen Stonewall Award
Das Moderatoren-Trio Alf Heller, Luca Papini und Zoe Torinesi führte auf der Bühne durch das mehrtätige Programm, und präsentierte unter anderem die Verleihung des Stonewall Awards am Freitagabend. Der Pokal und die 3000 Franken Preisgeld gingen an die beiden Girls vom Lesbenportal Shoe.org, die Pink Cop und Daniel Frey von Gayradio auf die Plätze verwiesen. Abgesagt werden musste die Wahl zum International Mister Gay. Das Festival-OK zieht insgesamt eine eine positive Bilanz des ersten Zurich Pride Festivals.
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